Kritik zu Herta CROSSING THE ILLUSION

Bei den Griechen Herta ist der Name Programm. Denn auf ihrem Debütalbum CROSSING THE ILLUSION geht es ziemlich hart zu. Kein Wunder, wenn man sich mal genauer anschaut, wer am Mikro steht: Konstantinos Togas konnte sich bereits 2023 als neuer Sänger der Melo Death-Gruppe Nightrage einen Namen machen. Jetzt möchte er sich mit seiner „neuen“ Band (gegründet wurde Herta schon ein Jahr vor seinem Nightrage-
Beitritt) auch am Progressive Metal versuchen. Ein Experiment, das man nach seinen 40 Minuten Laufzeit als durchaus gelungen einstufen kann. Als Groove Metal – wie sich Herta auf Instagram bezeichnen – lässt sich CROSSING THE ILLUSION aber eher schwer klassifizieren.
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Bis auf ein paar flüchtige Momente in ‘Labyrinth’ und ‘Beyond The Dead’ fehlt dem Album jeglicher Groove. Stattdessen überzeugen die Griechen mit beeindruckenden Riffs und erstaunlich emotionalen Passagen. Wer sich die Platte mit der Erwartung anhört, hier die nächsten Pantera zu finden, wird also definitiv enttäuscht. Prog-Liebhaber hingegen könnte CROSSING THE ILLUSION mit seinen komplexen Melodien und dem technischen Niveau durchaus überraschen.
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Quelle: METAL HAMMER.de
















