Kritik zu Thermality CONCEPT 42
Es mag zwar noch nicht ganz Weihnachten sein, doch Metalheads mit gutem Geschmack dürfen sich dieses Jahr bereits im November an einer ersten verfrühten Bescherung erfreuen. Denn das Land der Berge, Wälder und Möbelhäuser beglückt Fans des Melodeath auch diesen Winter wieder mit einem ganz besonderen Festschmaus. Thermality mögen bis jetzt unter dem Radar geflogen sein, doch mit ihrem dritten Album CONCEPT 42 beweisen die Schweden, dass sie bereit für die großen Bühnen sind. Passend zur Weihnachtszeit lädt die Gruppe zur musikalischen Reise durch eisige Täler und schneebedeckte Bergspitzen ein. Frieren muss aber niemand – feurige Riffs und schwelende Drums liefern ordentlich Wärme auf dem Marsch durch die schwedische Wildnis. Thermality wagen sich auf unberührte Pfade und stoßen dabei auf Gold: Die Gruppe experimentiert auf CONCEPT 42 zum ersten Mal mit Klargesang und schafft es, ihrer Musik eine ganz neue Dimension zu verleihen. Passend zur neuen emotionalen Tiefe legen die Schweden auch in Sachen Songwriting ordentlich einen drauf. CONCEPT 42 ähnelt einem Uhrwerk: Auf die Sekunde genau und bis ins kleinste Detail durchdacht. Wer nach der passenden musikalischen Begleitung für die kommenden kalten Winternächte sucht, ist bei Thermality gut aufgehoben.
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Quelle: METAL HAMMER.de

















