Kritik zu Tubal Cain SLIME ABYSS

Tubal Cain SLIME ABYSS

Death Metal, Darkness Shall Rise (9 Songs / VÖ: 28.2.)

Fünf Jahre nach ihrem Debütalbum SUMMON THE MIST (2020) präsentieren Tubal Cain ihr zweites Werk SLIME ABYSS und bauen damit ihren eigenwilligen Stil weiter aus. Irgendwo zwischen harschem Black Metal und melodischer Rock-Gitarre gelingen den US-Amerikanern ungemein abwechslungsreiche Kompositionen. So changieren sie zwischen schwarzmetallischem Kreischen und melodischen Extreme Metal-Einflüssen in ‘Tomb Of The Ancient King’; ‘Filth By The Damned’ baut sich in einem pathetischen Groove weiter auf, und für ‘The Winds Of Limbo’ wird die balladeske Eric Clapton-Gitarre rausgeholt. Statt sich auf stupides Geprügel zu verlassen, weiß die Band genau, wann ruhige Töne, sphärische Einspieler oder brachiale Riff-Gewalt angebracht sind. SLIME ABYSS bündelt das passende Maß an Abwechslung, ohne dabei erzwungen oder gar an manchen Stellen unpassend zu wirken. Tubal Cain haben eine äußerst vielseitige Extreme Metal-Spielart kultiviert, die Anerkennung verdient, und lassen damit SLIME ABYSS zu einem frühen Highlight im noch jungen Musikjahr 2025 werden, dem aber eine Nuance zur Meisterklasse fehlt. Doch mit dieser Basis steht ihnen der Weg in die erste Liga offen.

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Quelle: METAL HAMMER.de