Doug Aldrich ist nach Krebserkrankung „auf einem guten Weg“
Vergangenen September wurde bekannt, dass The Dead Daisies-Gitarrist Doug Aldrich (Ex-Dio, Ex-Whitesnake) an Kehlkopfkrebs erkrankt ist. Sieben Monate, nachdem Doug Aldrich seine Operation „sehr erfolgreich“ überstanden hat, spricht er mit Scott Itter von Dr. Music, und erklärt: „Ich fühle mich großartig. Es geht mir wirklich gut. Es dauert zwar noch, aber ich bin auf einem guten Weg.“
Einzig die Nahrungsaufnahme gestaltet sich zuweilen etwas schwierig: „Wenn man bestrahlt wird, hat man keinen Hunger mehr. Jeden Tag wird einem der Hals gebraten, und irgendwann verliert man den Geschmackssinn und kann nicht mehr so gut schlucken. Und so nimmt man ab. Ich arbeite daran, wieder etwas an Masse zuzulegen. Aber zum Glück ist mein Hals verheilt. Die Narbe ist in Ordnung. Manchmal hatte ich ein paar kleine Probleme, aber ich fühle mich wirklich gut und bin dankbar.“
Erfahrung und Einsicht
Auch ist er zu der Einsicht gelangt, künftig „etwas gesünder leben“ zu müssen. Der 61-Jährige gibt an: „Ich habe definitiv viel getrunken und ungesundes Zeug gegessen. Seit der Krebserkrankung versuche ich natürlich hundertprozentig, besser zu werden – nicht zu trinken, gesünder zu essen und solche Sachen. Aber das Problem ist, dass man mit Krebs meistens Gewicht verliert, und man muss einen Weg finden, das wieder aufzubauen. Es braucht also einfach Zeit.“ Dann spricht der Gitarrist noch einen Appell aus: „Ich möchte jedem, insbesondere den männlichen Zuhörern in den Fünfzigern oder Sechzigern, nur sagen, dass es gut ist, regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen. Denn es geht um die allgemeine Gesundheit des Mund- und Rachenraums. Der Zahnarzt überprüft das jedes Mal, bevor er etwas unternimmt.“
Seine eigene Erfahrung habe ihn dies bewiesen. „Wäre ich zum Zahnarzt gegangen, hätte ich wahrscheinlich eine Menge Geld für Arztrechnungen gespart. Sie hätten es eher entdeckt. Die Sache ist – wenn sie Krebs frühzeitig erkennen, können sie entweder eine minimale Behandlung oder einen minimalen chirurgischen Eingriff durchführen. Aber wenn der Krebs fortschreitet, wenn man sechs Monate oder ein Jahr oder länger wartet und ihn dann entdeckt, dann breitet er sich aus und dringt tiefer in den Körper ein und kann die Leber, das Herz oder das Gehirn befallen.“ Es lohnt sich allemal, schließlich hat man auch „mit über 60 noch viel zu leben. Da möchte man nicht von einem gesundheitlichen Problem heimgesucht werden.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















