Slipknot haben schon „viel Material“ für das neue Album

Fast vier Jahre liegt THE END, SO FAR mittlerweile zurück. Auch wenn dieses Jahr LOOK OUTSIDE YOUR WINDOW erschienen ist, stammt es von 2008. Zeit für Slipknot, um an neuer Musik zu arbeiten. Laut Jim Root tun sie gerade genau das und haben sich als Produzent Matt Wallace ins Boot geholt. Kürzlich war der 54-Jährige Gitarrist, der seit 1999 bei Slipknot spielt, zu Gast im Podcast Ride Bynd, wo er zunächst über das derzeitige über das Wiederaufleben des Nu Metal sprach.

Schubladendenken

In diesem Zusammenhang sprach Root auch über das neue Liedgut. „Alles unterliegt einem Zyklus. Dinge kommen in Mode und gehen wieder“ , meint er über den neuerlichen Hype um das Genre, in das Slipknot einst eingeordnet wurden. Jedoch klinge „das neue Zeug, das wir gerade schreiben, überhaupt nicht so. Wir machen keinen Rückschritt oder entwickeln uns zurück. Es gibt zwar gewisse Elemente – wir schreiben eben, wie wir schreiben, also bleibt uns ein gewisser Vibe immer erhalten. Aber man wird von uns – mangels eines besseren Begriffs – kein Nu Metal-Album zu hören bekommen.“ 

Der Gitarrist fuhr fort: „Ich weiß gar nicht, ob wir jemals Nu Metal waren. Ich glaube, wir sind einfach zu einer Zeit aufgetaucht, als Nu Metal gerade angesagt war, und deshalb wurden wir in diese Schublade gesteckt.“ Seiner Meinung nach sei jegliche Einordnung dieser Art jedoch schwierig.

Reifeprozess

So ergehe es Root auch, wenn er sich die Sachen anhört, an der er und seine Band-Kollegen gerade mit Matt Wallace tüfteln. „Es klingt wie nichts, was ich je zuvor gehört habe, und doch hat es etwas Vertrautes an sich – so, als würde ich es schon mein ganzes Leben lang hören.“

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube

Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Die Herangehensweise sei dabei ähnlich wie in der Anfangszeit der Band: Gemeinsame Jamsessions, aus denen dann Songs arrangiert werden. „Das Ganze ist organisch, ehrlich und lässt viel Raum für Interpretationen.“ Auf diese Weise sei „sehr viel Material – wahrscheinlich mindestens 50 Arrangements“ entstanden. Root betont, dass es sich dabei natürlich noch nicht um fertige Lieder handelt und alles noch der ein oder anderen Bearbeitung bedarf und „reifen“ muss. Anhand dieser Informationen ist also noch nicht so bald mit neuer Musik von Slipknot zu rechnen.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Heißes Angebot zum Open Air-Sommer: Keine Festival-Reportage verpassen, sechs Ausgaben METAL HAMMER abstauben und ordentlich sparen: 6 Hefte zum Sonderpreis für nur 19,95 € statt 59,40 € – jetzt limitiert im Festival-Abo-Deal unter www.metal-hammer.de/festivalabo/!



Quelle: METAL HAMMER.de