Das waren seine letzten Worte zu Tochter Kelly

Kelly Osbourne hatte zuletzt angekündigt, dass sie „eine dreiteilige Dokumentarserie über Trauer, psychische Gesundheit und meine eigenen Erfahrungen drehen und meine Geschichte erzählen“ will. Damit will die 41-Jährige der Öffentlichkeit näher bringen, wie sie den Verlust ihres Vaters verarbeitet hat beziehungsweise immer noch verarbeitet. Ozzy Osbourne starb bekanntlich am 22. Juli 2025 — 17 Tage nach seinem letzten Konzert mit Black Sabbath in Birmingham.

Berührend

Im We Need To Talk-Podcast sprach Kelly Osbourne nun eingehend über ihre Zeit der Trauer. So hat die Fernsehpersönlichkeit ihren alten Herren noch nie so glücklich gesehen wie nach seinem „Back To The Beginning“-Auftritt. „Meine Mutter gewährte ihm, so glücklich zu sterben, wie ich ihn noch nie zuvor erlebt hatte. Alles, was er sich vor seinem Abschied von dieser Welt wünschte, war noch ein letzter Auftritt. Noch eine weitere Gelegenheit, seinen Fans zu zeigen, wie dankbar er für das Leben war, das sie ihm ermöglicht hatten, und wie sehr er sie liebte. Und sich von ihnen zu verabschieden.“

Darüber hinaus verriet Kelly, was ihr Papa ihr vor seinem Tod noch mit auf dem Weg gegeben hat. „Ich möchte, dass du etwas weißt“, setzte Ozzy an. „Ganz gleich, was in diesem Leben passiert: Du kannst den Rest deines Lebens mit dem Wissen verbringen, dass es einen Mann auf diesem Planeten gab, der dich aufrichtig für alles, was du bist, geliebt hat. Und dieser Mann bin ich.“

Doch damit nicht genug: Die zwischenzeitliche Verlobte von Ex-Slipknot-DJ Sid Wilson beschrieb eindrücklich die schwere Zeit nach Ozzys Tod. Dabei gestand Kelly auch, dass sie wieder angefangen hatte, Alkohol zu trinken. „Der Verlust meines Vaters hat mich gelehrt, dass in der Trauer eine große Ehre liegt. Weil ich jemanden geliebt habe beziehungsweise fähig war und bin, jemanden so sehr zu lieben, dass ich den Verstand verlor. Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst, konnte nicht sprechen, nicht essen. Zu nichts war ich mehr fähig. Ich war einfach leer, auf jede erdenkliche Weise gebrochen und komplett unfähig, für mich selbst zu sorgen.

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Ich war am absoluten Tiefpunkt. Da fing ich wieder an zu trinken. Ich verlor den Verstand, kam nicht klar. Heute kann ich ehrlich sagen, dass ich seit acht Monaten nüchtern bin und die unglaublichsten Menschen um mich herum habe. Ich habe meinen Freundeskreis geschlossen, denn ich habe viele Freunde verloren, weil Menschen Traurigkeit nicht mögen. Sie erwarteten, dass ich darüber hinwegkomme, aber ich werde niemals darüber hinwegkommen. Niemals werde ich darüber hinwegkommen.“


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Quelle: METAL HAMMER.de