Kritik zu Cloven Hoof NEVER A PROPHET IN YOUR OWN LAND

Mit dem Einstieg von Harry „The Tyrant“ Conklin (Jag Panzer) haben Cloven Hoof vor einigen Jahren das große Los gezogen. Schon auf dem Vorgänger HEATHEN CROSS (2024) überzeugte das Goldkehlchen vollends, und auch auf dem neuen Werk setzt der nach Griechenland übergesiedelte Ami die Standards. Dabei kommt ihm entgegen, dass das Songwriting der UK-Legende auf NEVER A PROPHET IN YOUR OWN LAND abwechslungsreicher als zuvor ausgefallen ist. So startet das Album mit dem Speed-Hammer ‘Terror From The Skies’, während der Quasi-­Titel-Song ‘Never A Prophet’ deutlich epischer daherkommt. ‘Gypsy Roller’ ­verweist hingegen auf die Siebziger Jahre (und vor allem auf Deep Purple), während ‘Iron Mask’ und ‘Flying Dutchman’ (hier zumindest in der Strophe) einen leichten Maiden-Touch nicht verleugnen können. Starke Songs, noch stärkerer Gesang, ein Top-Sound und ein ziemlich krasses Coverartwork von ­Dimitar Nikolov runden die Veröffent­lichung ab. Die Argumente, sich dieses Album nicht zuzulegen, sind also verdammt rar gesät.

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Quelle: METAL HAMMER.de