Kritik zu Pure Reason Revolution TERRIFYING ANGELS
Das siebte Studioalbum des Londoner Trios Pure Reason Revolution vereint progressive Riffs mit atmosphärischem Psychedelic Rock und emotionalen Gesangsharmonien sowie elektronischen Elementen. Nur sieben Titel umfasst das Album, wobei sich einige davon über beträchtliche Spielzeiten zu kleinen Klangreisen entwickeln. Statt konstruiert wirkender Aneinanderreihungen unterschiedlicher Parts entstehen organische Spannungsbögen. Besonders eindrucksvoll zeigt das der über zwölfminütige Titel-Song: Das wabernde Intro mit schwebenden Gitarren und wehmütigem Gesang über einem Sound-Teppich aus Keyboard-Klängen lässt an Pink Floyd denken, bevor sich elektronische Beats langsam steigern und schließlich rollende Riffs die Traumblase zerplatzen lassen. Anschließend nimmt der Song mit träumerischem Gesang wieder Geschwindigkeit heraus und mündet in ein ekstatisches Gitarren-Keyboard-Duett. Der zweistimmige Gesang von Band-Mitbegründer Jon Courtney und Sängerin Annicke Shireen in den sanften, atmosphärischen Passagen geht mit seinen wunderschönen Melodien direkt unter die Haut, während groovende Riffs für Dynamik und Abwechslung sorgen. Trotz seiner Komplexität und Vielschichtigkeit wirkt TERRIFYING ANGELS nie verkopft, sondern gefühlvoll und zugänglich.
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Quelle: METAL HAMMER.de

















