AC/DC & Vainstream lassen Wochenende ausklingen
Am Wochenende setzt es auf der Mattscheibe mal wieder eine geballte Ladung musikalischen Content. Auf der einen Seite wartet Arte mit einer Dokumentation über AC/DC auf. Auf der anderen Seite haut der WDR eine Latte von Live-Konzerten raus. Für beides sollten sich Interessenten eine Erinnerung für die Nacht von Sonntag auf Montag einstellen.
Familienbande
So gibt es bei Arte am Montag, den 5. Oktober 2026 um 0:50 Uhr ‘Forever Young’ zu sehen. Zur 53-minütigen Doku informiert der Sender: „Die Gruppe AC/DC wurde im Dezember 1973 gegründet. Mit 250 Millionen verkauften Alben, Tausenden von Konzerten und 18 Alben zählt sie zu den langlebigsten Rockformationen aller Zeiten. Auch wenn der Fortbestand der Band durch Schicksalsschläge immer wieder gefährdet war, ist ihre Popularität ungebrochen – dank einer stetig wachsenden und sich verjüngenden Fangemeinde.
AC/DC ist und bleibt das Familienunternehmen der drei Brüder Malcolm, Angus und George Young: der erste als treibende Kraft, der zweite als begnadeter Gitarrist, der dritte als Mentor. Während Malcolm und Angus im Rampenlicht standen, wirkte ihr älterer Bruder George im Hintergrund als Beschützer, künstlerischer Berater und Produzent. Heute ist Angus der einzige Überlebende und hält die Familientradition aufrecht. Die Dokumentation erzählt die Geschichte von AC/DC aus dem Blickwinkel dreier Männer mit sehr individuellen Schicksalen. Die Band mag in Australien entstanden sein, doch die Wurzeln ihrer Gründer liegen in Schottland.
So werden Erfolg und Misserfolg zum Ergebnis des Zusammenspiels grundverschiedener Persönlichkeiten, die zu einer gemeinsamen Idee verschmelzen. Dahinter steckt typisch schottisches Clandenken, echte Liebe zur Musik und der Drang, sie gemeinsam zu spielen – ganz im Geiste des Rock ’n‘ Roll verkörpert, dem sich die drei Young-Brüder mit Haut und Haaren verschrieben haben. Hinter dem Mythos AC/DC verbirgt sich eine sehr persönliche, aber auch geheimnisumwitterte Geschichte – wenig bekannt, spannend, manchmal überraschend und tief bewegend.“ Die Doku läuft sowohl im regulären Fernsehen als auch in der Arte-Mediathek.
Volle Breitseite
Außerdem hat der WDR mal wieder einen Batzen Liveshows im Angebot. Gleich sieben Auftritte vom diesjährigen Vainstream sowie Area4 von 2008 gibt es auf dem Kanal zu sehen. Von Genre her kommen hier Metalcore- und Punk Rock-Fans auf ihre Kosten. Den Anfang am Montag, den 5. Oktober 2026 um 1:35 Uhr macht die australische Krawallcombo I Killed The Prom Queen, worauf um 2:05 Uhr die Kalifornier Lionheart loslärmen.
Anschließend drehen Set It Off um 2:45 Uhr den Pop-Punk-Swag auf, was We Came As Romans aus Detroit um 3:25 Uhr mit metallischen Klängen konterkarieren. Hernach dürfen die Punk-Legenden Pennywise gleich zwei Mal ran: Zunächst setzt es um 4:05 Uhr ihren Gig vom Vainstream 2026, danach steigt um 4:45 Uhr die Zeitreise zum Area 4 im Jahr 2008. Zu guter Letzt läuten die Ska-Punk-Heroen Less Than Jake um 5:35 Uhr den Montagmorgen ein. All diese Auftritte kann man sich sowohl im normalen TV als auch in der WDR-Mediathek reinziehen.
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Quelle: METAL HAMMER.de
















