Alice Cooper denkt nicht an den Ruhestand

Immer mehr Bands vom alten Schlag verabschieden sich langsam von der Bühne, doch Alice Cooper gehört nicht dazu. Der Schock-Rocker will trotz seinen 78 Jahren weitermachen, bis es nicht mehr geht. Das erklärt er in einem ausführlichen Gespräch mit Mick Brown von der britischen Zeitung The Telegraph.
Zeit- und alterslos
Darauf angesprochen, dass sein Publikum noch immer zu großen Teilen aus jungen Erwachsenen besteht, die die ersten Reihen bestücken, ringt Cooper kurz mit seinen Worten. Dann erklärt er: „Alice ist natürlich eine fiktive Figur, also hat er kein Alter. Ich weiß nicht, wie alt Alice ist, aber auf der Bühne ist er genauso alt wie im Jahr 1973.
Wenn ich also je anders aussähe, wenn ich hundert Pfund zunehmen würde, würde ich Alice nicht mehr spielen. Wenn ich die Show nicht mit derselben Energie abliefern kann wie früher, dann auch nicht. Ich werde das niemals nur so nebenbei machen, weil das dann nicht Alice wäre. Ich werde sicher nicht auf einem Kreuzfahrtschiff stehen und singen ‚I’m 18, and I don’t …‘ Stattdessen wird es etwas wie ‚I’m 80, and I can’t find my shoes’“, lacht er.
Lebenslänglich
Er identifiziert sich viel eher mit einer Generation unsterblicher Rock-Legenden. Er meint: „Paul McCartney, die Rolling Stones, Rod Stewart – wir sind Lebenslängliche. Wir machen das, bis wir nicht mehr können, weil ich mir sowieso keinen anderen Job vorstellen kann.“
Schon im November 2025 erinnerte Cooper im Interview mit Eddie Trunk an die „Lifers“ und machte deutlich: „Der Begriff Ruhestand ist nicht einmal in meinem Vokabular vorhanden. Es gibt da diese Gruppe, die ich die Lebenslänglichen nenne. Dazu gehören McCartney, Ringo Starr, Mick Jagger, Keith Richards, Ronnie Wood und Rod Stewart. Menschen, die sich das noch immer alles geben. Nicht, weil sie das Geld brauchen. Wir hätten finanziell alle vor 30 Jahren schon aufhören können. Das ist ein Fakt, aber das ist nunmal, was wir tun.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















