„An den Frieden glauben und nicht zerbrechen.“

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Die Musik von Villagers Of Ioannina City in Worte zu kleiden, ist gar nicht so einfach. Mit Versatzstücken aus Stoner Rock, Progressive Metal, Folk und ihrer ureigenen Kauzigkeit kreieren die Jungs aus dem Nordwesten Griechenlands einen ganz besonderen Sound.

Und der ist wandelbar, wie das neue Album VENCEREMOS (übersetzt so viel wie: Wir werden siegen) beweist. Google spuckt bei der Suchanfrage nach dem Begriff einen chilenischen Protest-Song aus den Siebzigern aus. Alex lächelt. „Das Stück war tatsächlich der Auslöser, das Album so zu betiteln. Allerdings ist der Ausdruck ,Venceremos‘, obwohl er spanischen Ursprungs ist, in Griechenland sehr geläufig.

Wir verwenden ihn häufig, um auszudrücken, dass wir zusammenstehen und das Ding durchziehen. Es geht nicht darum, irgendeinen Kampf auf einem Schlachtfeld zu gewinnen, sondern an den Frieden zu glauben und nicht zu zerbrechen.“

VENCEREMOS: Dystopie und Raumschiffe

Alex hat um diesen Begriff herum eine Geschichte gesponnen, die leider einige Parallelen zu unserer aktuellen Realität aufweist. „Es geht um eine dystopische Welt in der Zukunft. Die ganze Erde wird von einem autokratischen System regiert, die Menschenrechte wurden abgeschafft. Überall regieren Angst, Misstrauen und Hass, was ja nicht allzu weit hergeholt ist. Ein paar Leute haben sich in einer Rebellenorganisation zusammengetan und sind so etwas wie Weltraumpiraten, die zur Erde zurückkehren, um die Flamme des Widerstands neu zu entzünden.“ Das klingt fast schon wie die Kurzbeschreibung eines Films. „Mag sein, aber wir machen ja keine Filme, sondern Musik. Deshalb liegt unser Hauptaugenmerk nicht auf der Action, sondern den Emotionen und Gefühlen der Protagonisten.“

Trotzdem wurde zur ersten Single ‘Ghosts In The Sky’ ein aufwändiger Videoclip mit Raumschiff und allem gedreht. Alex lacht. „Das ist natürlich CGI. Die Szenen mit der Band haben wir in Griechenland gemacht, die Frau in dem Lost Place, die die Ankunft der Rebellen erwartet, spielte ihren Part in Liverpool. Leider war ich nicht persönlich dabei, deshalb weiß ich auch nicht, um was für ein verfallenes Haus es sich hier handelt.“

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Quelle: METAL HAMMER.de