Benediction: Gefühl statt Technik
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Die Tücken der Technik
Weil Gitarrist Darren „Daz“ Brooks, der gerade hauptberuflich in London weilt, seinen Computer als älter als Moses verunglimpft – immerhin ist er kein Gründungsmitglied von Benediction –, wird auf Videotelefonie am Handy umgestiegen. Doch auch hier klappt nicht alles, wie es soll, sodass schlussendlich das Altbewährte siegt: Das Gespräch wird extern mitgeschnitten, fast wie früher mit dem guten alten Diktiergerät. „Ich bin oldschool, mir macht das nichts aus.
Hast du einen roten Aufnahmeknopf wie früher?“, grinst Daz, der dank des überraschend großen Erfolgs des Vorgängers SCRIPTURES auch für RAVAGE OF EMPIRES auf altbewährte Formeln setzt: „Es gibt nicht viele Bands, die wie Benediction klingen. Wir folgen keinem bestimmten Weg. Wir wollen nicht die schnellste oder technischste Band sein. Das interessiert uns nicht. Wir wollen nur die besten Benediction sein. Weil Rewy und ich immer die Musik geschrieben haben, wird es auch immer nach Benediction klingen. Ja, es hat uns unter Druck gesetzt, dass SCRIPTURES so erfolgreich war. Für mich ist RAVAGE OF EMPIRES gut, wenn nicht sogar besser als SCRIPTURES.
Und das ist schon eine Hausnummer, wenn man bedenkt, wie erfolgreich der Vorgänger war.“ Dabei sind die beiden Riff-Meister Rew und Brookes ebenso stur wie geradlinig, was das Wohlergehen der Band angeht, wie der Gitarrist erzählt: „Benediction mussten sich nie verbiegen. Uns wurde früher schon mal vorgeschlagen, wir sollten doch eine Sängerin oder Keyboards verwenden, weil sich das besser verkaufen würde, aber daran sind Benediction nicht interessiert. Benediction machen nur, was Benediction machen wollen. Es gibt lediglich dahingehend Druck, dass SCRIPTURES erfolgreich war.
Druck gelöst
Aber es gibt keinen Druck, etwas zu ändern, weil wir sowieso nichts anders machen. RAVAGE OF EMPIRES ist einfach ein weiteres Album im Benediction-Katalog, und es wird niemanden überraschen. Es ist typisch Benediction, und damit fühlen wir uns wohl. Das Problem des von SCRIPTURES aufgebauten Drucks haben wir gelöst, indem wir mit dem gleichen Produzenten und dem gleichen Künstler gearbeitet haben. Und die gleichen Leute haben die Songs geschrieben, Rewy und ich.“
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Quelle: METAL HAMMER.de