Def Leppard-Gitarrist Phil Collen ist „begeistert“ von neuer Doku

Def Leppard gehen Anfang 2027 mit ihrem neuen Dokumentarfilm ‘Long Live Def Leppard’ bekanntlich unter die Doku-Stars. Die Vorfreude darauf ist Gitarrist Phil Collen anzumerken. Im Interview mit Jack Trash und Chris McLernon vom Plus One: A Rock’n’Roll Podcast preist er das Material an, das Filmemacher Jeff Feuerzeig gesammelt hat.
Auf den kommenden Film angesprochen, erzählt der Gitarrist: „Wir haben vor COVID schon damit in Vegas angefangen. Als wir dort 2019 eine Residenz hatten, sammelte der Regisseur, Jeff Feuerzeig, einen Haufen Material, bis wir natürlich eine Pause einlegen mussten. Alle mussten mit COVID eine Pause einlegen. Danach ist er sofort wieder eingetaucht. Aber es ist großartig. Was er eingefangen hat, ist umwerfend. Ich liebe es.“
Darauf angesprochen, dass man auch eine Netflix-Serie daraus hätte machen können anstatt eine Dokumentation in Spielfilmlänge, meint er: „Hätte man wirklich. Wie bei Alben auch muss man damit vorsichtig sein. Ich liebe Vinyl und Platten, aber selbst mit Doppelalben muss man schon vorsichtig sein, weil es sonst für die Hörer zu viel ist.
Besonders mit zweisekündigen Aufmerksamkeitsspannen. Früher waren das mal 15 Minuten, dann 15 Sekunden, und jetzt sind es zwei Sekunden, bevor jemand gelangweilt ist und fragt, was als Nächstes kommt“, sagt Collen, und beschreibt damit eines der größten Probleme der heutigen Entertainment-Industrie.
Den Nagel auf den Kopf treffen
„Ich selbst bin schon ziemlich schräg geworden, was Filme angeht“, gesteht der Musiker. „Ich bin dieser Typ, der sich denkt, er könne das besser schneiden. Ich denke mir immer, dass diese oder jene Stelle überflüssig ist und dass ich das verändern würde. Dieser Kerl bin ich mittlerweile. Ich mache das mit der Musik und natürlich Dokumentarfilmen.
Es ist dieser alte Gedanke, wenn man einen Song schreibt: ‚Langweile uns nicht, komm zum Chorus!‘ Das muss man wirklich tun. Und auch bei Dokumentationen muss man die Aufmerksamkeit des Zuschauers halten. Diese Doku – und das sage ich nicht nur, weil sie auch von mir handelt – trifft den Nagel auf den Kopf. Jeff Feuerzeig sei gesegnet, denn er hat das geschafft“, schwärmt er. „Der Film ist auf Zack. Manche Teile müssen natürlich ein bisschen langsamer sein, aber ich liebe, was er damit gemacht hat, und alles ist großartig. Ich bin davon total begeistert.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















