Ex-Gitarrist Brady Ebert für verhandlungsunfähig erklärt
Es gibt Neuigkeiten im Verfahren gegen den früheren Turnstile-Gitarristen Brady Ebert. Der 34-Jährige hat augenscheinlich im März 2026 den Vater von Sänger Brendan Yates vor dem Haus der Familie mit einem Auto angefahren und schwer verletzt. Dafür wird der Musiker unter anderem wegen versuchten Mordes angeklagt. Eigentlich sollte am 25. September der Prozess starten. Doch nun hat das Bezirksgericht von Montgomery bei Baltimore Ebert für verhandlungsunfähig erklärt.
Neubewertung
Außerdem berichtet The Baltimore Banner, dass Richterin Karla Smith ihn als Gefahr sowohl für sich selbst als auch andere Menschen sieht. Vorerst wird das einstige Turnstile-Mitglied vom Gesundheitsministerium des US-Bundesstaates Maryland verwahrt. Bei der zugehörigen Anhörung musste Brady überdies aus dem Gerichtssaal eskortiert werden, nachdem er wiederholt herumgeschrien hatte. Am 19. Januar 2027 steht eine weitere Evaluierung seiner Verhandlungsfähigkeit an.
Zuletzt las man darüber, dass Ebert waghalsig behauptet hatte, dass sein Anwalt Mark Sobel gegen ihn arbeite und seine früheren Rechtsbeistände in finanzielle Unregelmäßigkeiten verstrickt gewesen seien. Bei der Verhandlung am Dienstag soll der ehemalige Turnstile-Rocker über seinen Verteidiger Sobel gesagt haben: „Ich weiß nicht, warum er hier ist.“ Ferner vertrat Brady die Ansicht, dass es sich bei seinem Fall um einen „extremen Justizirrtum“ handelt.
Eberts Anwalt Sobel gab im Baltimore Banner zu Protokoll: „Hoffentlich wird er auf angemessene Weise behandelt, damit er seine Verhandlungsfähigkeit wiedererlangt, sodass wir in diesem Fall zum Prozess übergehen können.“ Zuvor hatte Sobel bei einer Anhörung am 3. September 2026 „erhebliche Bedenken“ bezüglich Bradys geistigem Zustand kundgetan. Bei diesem Gerichtstermin beteuerte der Ex-Turnstile-Instrumentalist auch seine Unschuld: „Ich habe kein Verbrechen begangen.“
Weiter schätzte sich Ebert selbst als „vollkommen zurechnungsfähig“ ein. Dabei hielt er „jeden Teil des Polizeiberichts“ für „eine Lüge“. Eben daraufhin hatte das Gericht eine Überprüfung der Verhandlungsfähigkeit des Metallers angeordnet. Nachdem Brady Ebert Ende März festgenommen wurde, erfolgte im Mai die Anklage wegen versuchten vorsätzlichen Mordes, versuchten Totschlags sowie wegen schwerer Körperverletzung ersten Grades und Körperverletzung zweiten Grades. Damals gab Brady im Verhör an: „Es tut mir leid, aber das war reine Notwehr. Ich wurde waschecht angegriffen.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















