Josh Homme bereit für Kyuss- & Them Crooked Vultures-Reunions
Bevor Josh Homme die Desert Rock-Ikonen Queens Of The Stone Age ins Leben gerufen hat, griff der Musiker bekanntlich bei den Stoner-Legenden Kyuss in die Saiten. Außerdem zockte der 53-Jährige Ende der Nullerjahre mit Dave Grohl (Foo Fighters, Nirvana) und John Paul Jones (Led Zeppelin) bei Them Crooked Vultures. In einem aktuellen Interview mit Heavy Consequence gab sich der Gitarrist und Frontmann nun offen, was eine Wiederbelebung beider Bands angeht.
Widerstand ist zwecklos
Zunächst plauderte Josh Homme begeistert über Them Crooked Vultures: „Ich würde das liebend gerne noch einmal machen! Und ich weiß, dass Jones und Dave das auch wollen würden. Aber ich schiebe die ganze Verantwortung hierbei zu Dave rüber. Es ist nicht meine Aufgabe, uns zusammenzubringen – das ist Daves Job. Am Ende des Tages ist es so eine coole Sache, so etwas machen zu können. Daher ist es schwer, nicht noch mehr davon machen zu wollen. Deswegen will ich es auch.“
Was Kyuss angeht: Die Formation hatte sich 1995 aufgelöst. Nachdem Sänger John Garcia, Bassist Nick Oliveri und Drummer Brant Bjork 2010 eine Tribute-Kapelle Kyuss Lives! ins Leben riefen, folgte allerdings ein Rechtsstreit. Deswegen ist die Angelegenheit hier nicht ganz so einfach für Josh Homme: „Ich denke oft darüber nach, denn es gab einen Moment, in dem das Vermächtnis der Band getrübt wurde – wegen… Aber darauf muss man gar nicht näher eingehen. Es sollte um die Musik gehen. Der Rest ist unwichtig. Deshalb grüble ich manchmal darüber nach. Ich hatte immer diesen Grundsatz: keine Wiedervereinigungen, keine Fortsetzungen.
Bei alldem darf man nicht vergessen: Diese Band würde gegründet, als ich 13 war. Also verbinde ich damit wunderschöne Erinnerungen daran, wie wir einfach Kinder waren und durch die Gruppe erwachsen wurden. Aus demselben Grund: Wenn jemand fragen würde, ob man das wieder aufleben lassen will, was man mit 15 gemacht hat, denkt man sich vielleicht: ‚Oh je…‘ Es ist eine heikle Sache. Denn ich liebe es, dass die Fans das Vermächtnis von Kyuss in Besitz genommen haben. Das ist so selten und cool. Ich will es einfach nicht verkacken. Ich weiß nicht. Wäre es besser, es zu tun? Ich habe einfach keine Ahnung. Jedenfalls bin diesbezüglich fortwährend hin- und hergerissen. Ich will es einfach nicht irgendwie vermasseln.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















