Kritik zu Bleed From Within ZENITH

Bleed From Within lassen erneut die Fäuste fliegen: Mit ZENITH liefern die Schotten ein Album, das knallt, groovt und packt. Nach dem gefeierten SHRINE (2022) war die Messlatte hoch, aber anstatt sich neu zu erfinden, verfeinern sie ihren Sound mit wuchtigen Riffs, durchdringender Melodik und unaufhaltsamer Energie. Schon der Opener ‘Violent Nature’ tritt die Tür mit voller Wucht ein. Eine bedrohliche Atmosphäre baut sich auf, dann krachen Riffs in den Raum, als gäbe es kein Morgen. Scott Kennedys Growls klingen bissig wie eh und je, und die Gitarren schneiden messerscharf durch den Mix. Besonders sticht allerdings der zweite Song, ‘In Place Of Your Halo’, hervor.
Dieser entfaltet sich mit einem treibenden Groove, der einen nicht mehr loslässt. Der wahre Clou: der Dudelsack. Er fügt sich unglaublich organisch in den Sound ein und verleiht dem Track eine epische, fast schon filmische Atmosphäre. Ein cleverer Einsatz dieses Instruments, der in Zukunft gerne öfter wiederholt werden darf. Auch der Rest des Albums zieht sich wie ein roter Faden ohne schwächelnde Stellen durch und wirkt wie ein perfektes Zusammenspiel aus Erfahrung und Weiterentwicklung, das die Band auf einem neuen Höhepunkt präsentiert.
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Quelle: METAL HAMMER.de
















