Kritik zu Bullet KICKSTARTER

Haben sich der wuchtige Front­mann Dag „Hell“ Hofer und seine Mitstreiter schon für ihr letztes Stu­­dio­werk DUST TO GOLD (2018) vier Jahre Zeit gelassen, hat sich die Schaffens­phase für KICKSTARTER nun sogar verdop­pelt. Da scheint das Leben der Musik in die Quere gekommen zu sein, denn – ohne den Schweden zu nahe treten zu wollen – um sich diese (zugegeben sehr anspre­chend daherkommenden) AC/DC-Gedächt­nis-Songs auszudenken, braucht man keine acht Lenze. In bester Malcolm Young- und Brian Johnson-Manier laufen folglich unter anderem ‘Caught In The Action’, ‘Spitfire’ und ‘Avenger’ erquicklich rein, während ‘Hit The Road’ mit einem herrlichen Turbo­negro-Refrain entzückt. Von den zwischenzeitlichen NWOBHM-Anklängen ist indes keine Spur mehr auszumachen – schade drum, denn das stand dem Quintett, welches auf seinem inzwischen siebten Longplayer nahtlos den neuen Gitarristen Freddie Johansson integriert hat, sehr gut.

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Quelle: METAL HAMMER.de