Kritik zu Frantic Amber DEATH BECOMES HER

Frantic Amber haben an ihrem Sound gezurrt: Schon ‘Bloodbath’, der erste Song nach dem Intro, wartet mit dezenten Orchester-Sounds auf, wie sie auf den beiden ersten Alben nur sporadisch vertreten waren. Nun nehmen sie mehr Raum ein, dürfen gemeinsam mit opereskem Klargesang im erzählerischen Titel-Song sogar mal in den Vordergrund rücken. Dennoch führen natürlich Elizabeth Andrews’ grollender Gutturalgesang und Mio Jägers singende Gitarren die Songs des in Schweden beheimateten internationalen Quartetts. Der Melodic Death Metal profitiert jedoch von dem gezielten Aufbrechen. Generell haben sich die Musikerinnen mit Erfolg darum bemüht, jedem Song seine eigene Note zu geben.
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Neben den bereits genannten Titeln stechen das melodische ‘Black Widow’ sowie das eher im härteren Death Metal verankerte ‘Jolly Jane’ hervor. Der Versuch, einen Weg zu finden, Frantic Amber nicht aufgrund des Merkmals „growlende Frau“ und desselben Release-Monats mit Arch Enemy zu vergleichen, scheitert allerdings spätestens mit ‘Angel Maker’ in der Mitte des Albums – doch sie bewegen sich nun einmal in ähnlichem Fahrwasser wie ihre Landsmänner. Auf die gute Art.
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Quelle: METAL HAMMER.de
















