Kritik zu Metal Church DEAD TO RIGHTS

Fast möchte man das Kissin’ ­Dynamite-Album BACK WITH A BANG als Motto der neuen Metal Church-Scheibe zitieren. Denn was Gitarrist Kurdt Vanderhoof nun mit seiner aus nachvollziehbaren Gründen rund­erneuerten Truppe in die Manege wirft, hat es in sich. Da ist zum einen die spektakuläre Besetzung, aus der Dave Ellefson (Ex-Megadeth) und Ken Mary (Alice ­Cooper, House Of Lords) herausragen. Nicht weniger spektakulär liefert der neue Sänger Brian Allen ab, dessen dehnbare Stimmbänder von wutschnaubend (‘Feet To The Fire’, ‘My Wrath’) bis heiser-keifend (‘F.A.F.O.’) alle Facetten eines erstklassigen Metal-Shouters beherbergen. Nicht zu vergessen das profunde Songwriting, dem Vanderhoof als Komponist und Produzent der Scheibe einen knallharten Sound verpasst hat. Kein Wunder also, dass der 64-jährige Band-Gründer nicht nur stolz wie Bolle, sondern auch von DEAD TO RIGHTS sichtlich überrascht ist. Denn obschon die direkte Vor­gängerscheibe CONGREGATION OF ­ANNIHILATION (2023) ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist, sind Metal Church dank Brian Allen anno 2026 wieder eine Macht! Ich sag’s mal so: Wenn Dave Mustaine diese Songs hört, weiß er, wie das Megadeth-Abschiedswerk eigentlich hätte klingen müssen!

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Quelle: METAL HAMMER.de