Kritik zu Mindwars V

Die semilegendären US-Thrasher Holy Terror veröffentlichten 1987 und 1988 zwei vielbeachtete Perlen des Genres, und Gitarrist Mike Alvord führt die Tradition mit seiner Band Mindwars (der Titel des zweiten Holy Terror-Albums) seit 2013 weiter. V ist logischerweise schon der fünfte Streich der Combo, bei dem Alvord auch am Mikro steht und dabei ein bisschen an Mark Osegueda von Death Angel erinnert. Geboten wird Thrash Metal mit ordentlichen Melodieeinschüben, wie in Songs wie ‘West Of Nowhere’, ‘Live To Die’ oder dem überlangen, ein wenig an Anvil erinnernden ‘Vultures Of The Eighth Wonder’ nachzuhören.
Hier und da würde man der Truppe aus Los Angeles ein bisschen mehr jugendliche Frische wünschen, wie sie beim coolen Instrumental ‘The Road To Madagascar’ durchscheint. Am durchgehend ordentlichen bis hohen Niveau der Stücke gibt es aber nichts zu rütteln. Dafür glänzen Mindwars mit einer ausgefallenen Cover-Version: In diesem Fall muss ‘The Logical Song’ von Supertramp dran glauben. Kreativer Abschluss eines gelungenen Albums.
***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***
Quelle: METAL HAMMER.de
















