Linkin Park werkeln schon wieder an neuer Musik, verrät Joe Hahn
Die neue Linkin Park-Doku ‘Unshatter’ ist ab heute in den Kinos zu sehen — unser Review dazu lest ihr hier. Um auf den Streifen gebührend aufmerksam zu machen, gibt DJ und Regisseur Joe Hahn derzeit laufend Interviews. Im Gespräch beim britischen Musikmagazin NME hat der 49-Jährige nun verraten, dass die Nu Metal-Formation bereits am Nachfolger ihres Comeback-Albums FROM ZERO arbeitet.
Süchtig nach Musik
Hauptsächlich plauderte der Musiker über den Dokumentarfilm und zugehörige Themen wie die Integration der frischen Mitglieder Emily Armstrong (Gesang), Colin Brittain (Schlagzeug) sowie Alex Feder (Live-Gitarre). Am Schluss des Interviews kam schließlich die Frage auf, ob Linkin Park noch mehr in petto haben und gerade an neuer Musik tüfteln.
„Ja, denn wir genießen es sehr, Zeit miteinander zu verbringen“, bestätigte Joe Hahn. „Und wir lieben vor allem den kreativen Aspekt und das Musikmachen. Wenn wir in verschiedenen Städten auf Tour waren und einen freien Tag hatten, sind wir oft ins Studio gegangen — einfach nur, um ein bisschen herumzuprobieren. Und als die Tour vorbei war, wollten wir uns eigentlich einen Monat frei nehmen, weil wir eine Pause brauchten. Doch danach sind wir direkt wieder ins Studio gegangen.“
Offen für Neues
Die Anschlussfrage, ob die Fans folglich ein weiteres vollständiges Album erwarten dürfen, beantwortete der Plattenaufleger maximal augenzwinkernd mit: „Oh ja — und es wird richtig langsam und langweilig sein und die Geister extrem spalten.“ Darüber hinaus skizzierte Hahn noch genau, wie man sich den Songwriting-Prozess bei Linkin Park in der neuen Besetzung vorstellen könne.
„Wenn wir im Studio sind, entfernen wir uns ganz bewusst so weit wie möglich von dem, was wir früher gemacht haben, weil wir uns selbst herausfordern und experimentieren wollen“, erläutert Joe. „Wir wollen uns nicht auf das festlegen, was wir bereits getan haben. Während sich die Songs entwickeln, tauchen manche dieser Elemente vielleicht ganz natürlich wieder auf. Aber wir gehen nicht mit der Einstellung an die Sache heran: ‚Wir machen diese Art von Musik – und nur diese.‘
Uns geht es eher darum: ‚Lass uns einfach Musik machen. Dieses Instrument klingt hier gut, und dieser Gesang passt hervorragend zu jenem anderen Teil.‘ Ich denke oft daran zurück, was wir vor der Aufnahme von HYBRID THEORY erreichen wollten. Hybrid Theory war ursprünglich unser Band-Name, wurde dann aber zum Leitgedanken für unser erstes Album. Wir wollten uns aus verschiedensten Bereichen bedienen und unseren eigenen Stil in das einbringen, was wir taten. Genau das tun wir auch weiterhin.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















