Lzzy Hale teilt gegen „Cornell 7“ und die Universität aus

Halestorm-Frontfrau Lzzy Hale nimmt bekanntlich kein Blatt vor den Mund – insbesondere, wenn es um Gerechtigkeitsfragen geht. Im Herbst 2024 soll sich ein besonders widerwärtiges Ereignis zugetragen haben, zu dem Hale (wie Tausende andere) eine klare Meinung hat, die sie via Social Media teilt.

Zum Vorfall

Es geht um den Fall der sogenannten „Cornell 7“. Vor fast genau zwei Jahren sollen sieben Studenten der US-Eliteuniversität Cornell über sieben Stunden hinweg eine durch Alkohol und Ketamin betäubte Kommilitonin vergewaltigt haben. Zudem luden die Beteiligten im Gruppen-Chat ihrer Verbindung 50 weitere Mitstudenten ein, sich ihnen anzuschließen. Screenshots des Chat-Verlaufs kursieren ebenso im Netz wie die Namen und Bilder der sieben bekannten Täter.

Damals soll die junge Frau die Tat zwar zur Anzeige gebracht haben, jedoch gab es nur geringfügige Konsequenzen. Lediglich zwei der Beschuldigten seien suspendiert worden, die anderen haben zur Strafe Aufsätze über die Tat schreiben müssen. Zumindest sei inzwischen die gesamte Studentenverbindung von der Uni ausgeschlossen. Aus diesem Grund wird der Fall nun noch einmal aufgerollt. Am 23. Oktober findet die erste Verhandlung zur Prüfung des Zivilverfahrens in Manhattan statt.

Lzzy Hales Statement

Weltweit zeigen sich viele Menschen solidarisch mit der Frau, die nur unter dem Pseudonym „Jane Doe“ bekannt ist. Zu ihnen gehört auch Lzzy Hale. Auf ihrem Instagram-Kanal schreibt sie unverblümt: „Wenn du die Art von Mann bist, der es für in Ordnung hält, einen anderen Menschen auf nichts weiter als ein Objekt zu reduzieren, in das man seinen Schwanz stecken kann, dann stimmt etwas ganz und gar nicht mit dir. Du bist kein ‚vielversprechender junger Mann‘, du bist ein krankes Monster, das bestraft werden und von anderen Menschen ferngehalten werden muss.“

Dann wendet sich Hale an die Mitwisser: „Wenn du die Art von Mann bist, der tatenlos zusieht, während eine Vergewaltigung geschieht (ja, selbst wenn du sie in einem Gruppen-Chat gesehen hast, bist du dennoch Zeuge dieser Vergewaltigung), und dich entscheidest, nichts zu tun oder zu sagen, dann bist du nicht ‚der Gute‘, sondern ein Komplize des sexuellen Übergriffs und musst ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden. Denn wir wollen Leute wie dich nicht unter uns haben.“

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Schließlich adressiert sie und an die Universität selbst: „Und wenn du in einer Machtposition bist, in der du diese Männer für ihre Taten zur Rechenschaft ziehen könntest, aber nichts tust, dich auf ihre Seite stellst oder sie mit einer verdammten ‚schriftlichen Aufgabe‘ davonkommen lässt, dann sollte man dir deine Macht und das Privileg entziehen, unter uns zu sein.“ Die Generalstaatsanwältin von New York hat eine Untersuchung dazu eingeleitet, wie die Cornell University mit dem Fall umgegangen ist.

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Quelle: METAL HAMMER.de