„Man ist nicht nur da, um ein bisschen zu spielen.“
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Sein Mikrofon hat Dani Filth kurz vor Interview-Beginn gegen einen Pinsel getauscht, das aufwändig verzierte Outfit gegen ausrangierte Jeans. Der Cradle Of Filth-Frontmann streicht gerade die neue Bleibe seiner Freundin. „Die Farbspritzer sehen aus wie mein Bühnen-Make-up“, scherzt er zu seinem neuen Neben-Job als Renovierungsbeauftragter. Und Neuerungen sind auch ein passendes Stichwort, wenn es um seine Band geht.
Wie Pech und Schwefel
Cradle Of Filths Mitgliederkarussell ist berüchtigt: Seit der Gründung 1991 verändert sich zu fast jedem Release die Aufstellung. Auch zum 14. Werk THE SCREAMING OF THE VALKYRIES begrüßen die britischen Extremisten zwei Neue: Gitarrist Donny Burbage sowie Sängerin und Keyboarderin Zoë Marie Federoff stehen zwar bereits seit 2022 mit auf der Bühne, waren aber erstmals mit im Studio. Vor allem der Beitritt Letzterer brachte eine bislang nicht gehabte Veränderung:
„Wir waren immer kompatibel, auch wenn die Kompatibilität dieses Mal offensichtlich noch stärker war als sonst“, erzählt Dani schmunzelnd von der Hochzeit Federoffs mit Gitarrist Marek „Ashok“ Šmerda. Gerade erst von der Feier in Arizona zurück, kann er anhand der „großartigen Zeit“ erneut die Dynamik in den Reihen von Cradle Of Filth darlegen: „Entgegen dem, was alle glauben, haben wir in unserer ganzen Karriere nur drei Leute gefeuert, und das war sehr früh“, stellt Dani klar.
Kein fünftes Rad am Wagen
„Einige sind weggezogen, haben Kinder bekommen und entschieden, dass ihre Priorität nicht mehr auf dem Tourneeleben liegt. Wenn man das im Hinterkopf hat, glaubt man eher, dass bei uns intern wirklich immer alles schön und es keine Überraschung ist, dass Leute ein Paar werden.“ Seinen Anspruch an neue Mitglieder veranschaulicht er in einem simplen Vergleich: „Wer in dieser Band spielt, ist engagiert und kein fünftes Rad am Wagen. Man ist nicht nur da, um ein bisschen zu spielen.
Ich verbringe das halbe Jahr damit, einen halben Meter entfernt von der Band zu schlafen – das ist genauso viel Zeit wie ich damit verbringe, neben meiner Freundin zu schlafen.“ Das Fazit aus 30 Jahren Musik-Branche: „Wer erfolgreich sein will, kann sich nicht hassen. Einige Leute haben es zwar probiert, aber das ist eine Abwärtsspirale.“
Welche Neuigkeiten es zu Dani Filths Projekt mit Ed Sheeran gibt, was der Albumtitel repräsentiert und welche Sicht er auf das Sterben hat, lest ihr in der METAL HAMMER-Aprilausgabe 2025, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!
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Quelle: METAL HAMMER.de
















