Originalmitglied Chuck Varga ist gestorben

Die Horror-Metal-Institution Gwar trauert zum ein ehemaliges zentrales Mitglied. Gitarrist/Bassist Chuck Varga, der von 1985 bis 2022 als The Sexecutioner fungierte, lebt nicht mehr. Der Musiker litt an Krebs. Er wurde lediglich 68 Jahre alt. Die Nachricht von seinen Tod überbrachte Ende vergangener Woche zunächst Bassist Casey Orr alias Beefcake The Mighty. Allerdings meldete sich die Band auch noch zu Wort.

Reunion in Walhalla

„Chuck Varga hat diese irdischen Gefilde verlassen“, teilt Orr mit. „Er starb friedlich, während seine geliebte Frau Bambi seine Hand hielt. Er war einzigartig. Als Künstler, als Performer, als Gelehrter und als Gentleman. Ich bin ein besserer Mensch, weil ich ihn kannte. Und die Welt ist ärmer durch seinen Abschied. Höchstwahrscheinlich heißen ihn in Walhalla gerade [Dave] Brockie [aka Oderus Urungus; Ex-Gwar-Gitarrist, 2014 verstorben] und Smooty [Cory Smoot aka Flattus Maximus; Ex-Gwar-Gitarrist, 2011 verstorben] und all jene willkommen, die ihm vorausgegangen sind. Erhebt euer Glas und erzählt von ihm. Legenden sterben nie. Heil Varga! Heil Sexecutioner!“

Im Statement des Septetts heißt es: „Manche Verluste treffen uns härter als andere. Die Welt hat vor wenigen Tagen Chuck Varga verloren – und Gwar einen aus unseren Reihen. Chuck war der Sexecutioner und gehörte zu den Gründungsmitgliedern. Er war von Anfang an dabei, als dieses seltsame, widerliche und zugleich wunderbare Phänomen entstand, und half dabei, die Welt zu erschaffen, die später zu Gwar werden sollte.

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Als Sexecutioner verlieh Chuck der Bühne eine unvergessliche Präsenz und trug maßgeblich zu jener überlebensgroßen Mythologie, dem Chaos und der Verkommenheit bei, die die Band fortan prägen sollten. Als einer der Visual Artists prägte er mit seinen Illustrationen und Kostümentwürfen den unverwechselbaren visuellen Stil von uns. Er war von der ersten Stunde an dabei – sogar schon davor, als wir darum rangen, was aus uns werden sollte. Später stellte Chuck sein künstlerisches Talent für Szenenbild und Gestaltung bei Film, Theater und anderen visuellen Medien unter Beweis.

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Leider ist der Sexecutioner nun heimgekehrt, um wieder mit seinen Scumdog-Brüdern Oderus Urungus und Flattus Maximus vereint zu sein. Für diejenigen, die Chuck kannten, war er weit mehr als nur eine Figur im Monsterkostüm: Er war Künstler, Sänger, ein echter Performer und vor allem ein Bruder für alle in der Band. Er gehörte zu den Menschen, die dabei halfen, Gwar möglich zu machen. Unsere Gedanken sind bei Chucks liebevoller Frau Bambi, seiner Familie, seinen Freunden und all jenen, die das Privileg hatten, ihn zu kennen. Heil dem Sexecutioner! Heil Chuck Varga!“

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Quelle: METAL HAMMER.de