Randy Blythe war nicht involviert bei neuem Logo

Lamb Of God hatten sich für ihr jüngstes Werk INTO OBLIVION, welches Mitte März 2026 erschienen ist, ein frisches Band-Logo gegönnt. Wie Frontmann Randy Blythe nun offenbart, wurde der Schreihals von dem optischen Update überrascht. So wie sich seine Ausführungen anhören, wurde der 55-Jährige dabei schlicht und einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Allerdings stellt das für den leidenschaftlichen Fotografen — zumindest bei dieser konkreten Angelegenheit — kein Problem dar.

Entspannte Herangehensweise

So kommentierte Blythe im Gespräch bei Rebel FM zunächst, dass er das neue Lamb Of God-Logo in einem früheren Interview mit der Speisekarte eines Falafel-Restaurants verglichen hatte. „Ich habe das gesagt — und die Leute haben ein Riesengeschrei darum gemacht. Dabei wusste ich nicht einmal, dass wir ein neues Logo bekommen würden, bis ich das Album-Artwork sah. Niemand sagt mir irgendetwas. Ich erfahre es immer als Letzter.

Aber es ist nur ein Name. Und es geht nur um die Art und Weise, wie wir den Namen zur Schau darstellen. Ich weiß nicht — es ist mir auch schnuppe. Man kann ihn in eleganter kursiver Schrift abbilden oder mit Bubble Letters zeigen [dabei sehen die Buchstaben wie längliche Luftballons aus — Anm.d.A.], so wie es eine 14-jährige Schülerin machen würde. Das spielt keine Rolle für das, was ich mache, wenn ich ans Mikrofon gehe.“

Wie bereits erwähnt, plauderte Randy schon im März 2026, als er beim Hardlore-Podcast zu Gast war, über die Logo-Problematik. „Um ehrlich zu sein, brauchte das Logo Veränderung. Es ist die Papyrus-Schriftart. Und hätten wir vor zwanzig oder wie vielen Jahren auch immer gewusst, dass es wie eine Speisekarte von einem Falafel-Restaurant aussieht, hätten wir den Font nicht benutzt. Doch das war eben, bevor die Papyrus-Schriftart überall zu sehen war.“

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Des Weiteren ordnete Lamb Of God- Gitarrist Mark Morton im April beim Interview mit dem Radiosender WMMR ein: „So eine Kontroverse um das Logo — ich liebe es! Das alte Logo ist ja nicht weg. Es ist auf jedem T-Shirt. Wir haben es schließlich nicht begraben. Es hat sich einfach ein bisschen altmodisch angefühlt. Da wir die neue Platte wirklich frisch finden, hielten wir es für eine gute Idee, in ästhetischer und grafischer Hinsicht etwas zu machen, das sich einzigartig für dieses Projekt anfühlt. Und dann sagen alle: ‚Dieses Cover ist Mist. Es ist aus wie Kunst aus den Nullerjahren. Das Logo ist doof.‘ Da denke ich mir: Das ist großartig. Denn wenn das Schlimmste, was sie über das Album zu sagen haben, ist, dass sie das Logo nicht mögen, sind wir in großartiger Form.“

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Quelle: METAL HAMMER.de