Kritik zu Ruthless CURSE OF THE BEAST
Ruthless haben es scheinbar eilig, nachdem sie in ihrem ersten Karriereabschnitt von 1983 bis 1988 zwar eine gefeierte EP und ein gutes Album abgeliefert haben, aber nie ihr Potenzial ausschöpfen konnten. Seit ihrem Comeback im Jahr 2015 kommt bereits das vierte Album der Kalifornier in die Läden. Und das liefert ab, was man von Ruthless erwarten kann: geradlinigen Heavy Metal ohne Schnörkel. Nummern wie ‘Blood Coalition’, ‘Killed By Fate’ oder ‘Hallowed Ground’ machen einfach Spaß, ohne sich dabei zu tief im Langzeitgedächtnis einzunisten. Das ist wahrscheinlich der Grund dafür, warum Ruthless im Gegensatz zu mehr oder minder ähnlich gelagerten Bands wie (schnellere) Saxon oder Omen nie den großen Durchbruch geschafft haben: Es fehlen die wirklichen Hits. Die Ausnahme bildet das dieses Album abschließende ‘Metal Gods’, aber das stammt nun mal von Judas Priest. Wen das nicht stört, der bekommt auf CURSE OF THE BEAST ein paar sauber durchkomponierte Riff-Granaten um die Ohren geblasen, die sich bestens für gemeinschaftliches Kopfschütteln eignen.
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Quelle: METAL HAMMER.de

















