Kritik zu Mob Rules STORIES FROM THE VERDANT VALE
Mit dem 2025 erschienenen RISE OF THE RULER erwiesen die Kultmetaller Mob Rules ihren Fans einen großen Dienst – immerhin schlugen sie mit dem Konzeptwerk die Brücke zu ihren ersten beiden Alben. Jene spielten in derselben dystopischen, postapokalyptischen Welt, und genau dorthin verschlug es die Norddeutschen erneut. STORIES FROM THE VERDANT VALE ist dabei eine Art Spin-off: Die fünf neuen Stücke entstanden ursprünglich als Bonusmaterial für RISE OF THE RULER, sind musikalisch und textlich aber eigenständig genug, um nun separat veröffentlicht zu werden. Wenig überraschend klingt die Platte dem Vorgänger sehr ähnlich – was keineswegs gegen sie spricht. Schließlich beweisen Mob Rules auch hier ein feines Gespür für griffige Melodien. In ‘Masquerade Ball’ entfaltet die Band eine ausladende, an Iron Maiden erinnernde Dramaturgie, während ‘Above The Maelstrom’ mit kantiger, teutonisch-metallischer und dennoch melodischer Wucht voranprescht. Einen großen Anteil daran hat Frontmann Klaus Dirks, der so klar wie eh und je klingt und eingängige Power Metal-Hooks mit scharfen Riffs zusammenführt. Die zweite Albumhälfte versammelt ältere Bonusstücke. So tritt Udo Dirkschneider auf der 2014er-Version von ‘Insurgeria’ als Duettpartner auf, während Amanda Somerville, die bereits zahlreichen namhaften Rock- und Metal-Projekten ihre Stimme lieh, ‘End Of All Days’ zusätzliche Abwechslung verleiht.
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Quelle: METAL HAMMER.de

















