Kritik zu Sigh GOH-KA
Die Japaner Sigh sind immer für Überraschungen gut. In den Anfangstagen im Black Metal verwurzelt, kam immer mehr Avantgarde ins Spiel. Und GOH-KA? Sighs Label beschreibt die Scheibe als ein Mittelding zwischen Celtic Frost, Voïvod, Black Sabbath, Prog Rock und diversen Einflüssen aus ihrer Heimat. Letztere machen besonders Spaß: Neben den japanischen Texten sticht Mirai Kawashimas Gespür für obskuren Song-Aufbau, exzentrischen Gesang und Melodieführung hervor. Musikalisch agiert die Scheibe auf sehr hohem Niveau, immerhin ließ sich sogar Opeths Mikael Åkerfeldt zu einem Gastsolo hinreißen. Dazu gesellen sich Ausnahmebassist Frédéric Leclerq (Kreator, Ex-Dragonforce) und Drummer Mike Heller (Ex-Fear Factory, Raven) sowie natürlich die Stammbesetzung mit Dr. Mikannibal und Nozomu Wakai. Textlich steht kusoˉzu im Vordergrund, welches die neun Verwesungsstadien eines menschlichen Körpers beschreibt. Leichte Kost ist GOH-KA sicher nicht, aber wer dem bisherigen Schaffen der Band positiv gegenübersteht oder einfach Lust auf eine exotische, düstere Scheibe hat, liegt hier richtig.
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Quelle: METAL HAMMER.de

















