Rikki Rockett ist seit zehn Jahren krebsfrei

Vor elf Jahren wurde bei Poison-Schlagzeuger Rikki Rockett Zungenkrebs diagnostiziert. Vor zehn Jahren besiegte er ihn, nach einer Odyssee von Behandlungen. Im Interview mit Get On The Bus erzählt er von seiner Diagnose und dem Kampf gegen die Erkrankung.

Standardbehandlung

Er erzählt: „Als ich diagnostiziert wurde, schlugen wir zunächst den normalen Weg ein, um es zu behandeln. Die Standardbehandlung, sozusagen. Das funktionierte nicht. Ich weiß noch, wie mich der Doktor fragte, was ich die nächsten drei Monate vorhabe, weil es meine volle Zeit beanspruchen würde. Es würde mein Job sein.

Ich hatte 37 Runden Bestrahlung, fünf Tage die Woche. Die Sorte, bei der sie eine Maske anfertigen und einen auf einer Metallliege festmachen. Sie schrauben die Maske fest, sodass man den Kopf nicht mehr bewegen kann und die Maschine ist über einem. Das ist eine gruselige Erfahrung„, erinnert sich der Drummer.

Tumor streut

„Danach hatte ich Chemo. Ich hatte eine bessere Version. Sie nennen sie die Martha Stewart-Droge. Zumindest dachte ich, sie sei besser, aber sie funktionierte bei mir nicht. Nach fünf Monaten, weil man drei Monate Behandlung hat und dann noch zwei Monate abwarten muss, hatte der Tumor auf die andere Seite gestreut und an die Spitze meiner Zunge. 

Ich hatte nicht mehr viele Optionen, aber es gab diese Immuntherapie. Ein Arzt in San Diego hatte einige klinische Studien am Laufen. ich recherchierte ihn und entschied, mich mit ihm zu treffen. Er sagte, er könne mich in eine Studie aufnehmen. Mein Chirurg meinte, ich hätte keine Zeit mehr dafür. Er sagte, wenn ich die Immuntherapie versuchen und sie nicht anschlagen würde, wäre es zu spät für eine Operation“, erklärt er.

Heilung

„Der Arzt sagte, er sehe das anders. Er meinte, wenn es nicht danach aussehe, als würde die Therapie funktionieren, würde er mir etwas geben, um den Tumor zu schrumpfen. Das würde mir dann Zeit verschaffen. Er sagte, wir würden das alles hinbekommen“, erzählt Rockett.

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Der Schlagzeuger ging das Risiko ein: „Innerhalb von neun Wochen war ich zu 90 Prozent geheilt. Nach ein paar Wochen mehr war der Krebs verschwunden und kam auch nie wieder“


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Quelle: METAL HAMMER.de