Pain wollen etwa fünf eigenständige Singles veröffentlichen

Neben Hypocrisy hat Peter Tägtgren bekanntlich weitere Eisen im Feuer. Eines davon ist Pain. Nach I AM (2024) entsteht derzeit neues Liedgut, das vorerst jedoch nicht auf Platte gebannt werden soll. Ein neues Studioalbum mit seinem Industrial-Projekt schließt er allerdings nicht aus. Vorher sind Pain im November und Dezember hierzulande mit Eluveitie und Wolfheart unterwegs.

  • 18.11. Hamburg, Große Freiheit 36
  • 19.11. Berlin, Huxleys
  • 20.11. Dresden, Stromwerk
  • 25.11. A-Wien, Arena
  • 26.11. München, Kesselhaus
  • 27.11. Stuttgart, LKA Longhorn
  • 28.11. Wiesbaden, Schlachthof
  • 05.12. Oberhausen, Turbinenhalle
  • 11.12. Saarbrücken, Garage

Experimentierfreudigkeit

Kürzlich war Tägtgren zu Gast beim And Now The Band-Podcast, wo er über die aktuelle Single ‘I Don’t Give A Fukk’ sprach und angab: „In ein paar Monaten gibt es ein weiteres Video und einen weiteren Song – und ich glaube, da wird vielleicht auch ein Gast dabei sein. So sieht der Plan für das nächste Jahr aus: Alle zwei Monate erscheinen ein Video und eine Single, abgesehen von den Zeiten, in denen ich Mist baue. Im Dezember passiert nichts, denn das ist unmöglich. Da besetzt Mariah Carey die Frequenzen.“

Ihm zufolge liegen „noch etwa fünf weitere Singles“ bereit. Jedoch hänge inzwischen nicht mehr alles allein von ihm ab. „Mittlerweile sind viele Leute daran beteiligt; es liegt also nicht nur in meiner Hand. Aber es sieht so aus, als würde das ziemlich cool werden.“ Er fügte hinzu: „Ich weiß noch nicht, ob diese Songs auf dem Album landen werden. Vielleicht sind es alles eigenständige Stücke. Es werden auch andere Musiker daran mitwirken. Und jeder Song klingt ganz anders als die anderen – das ist ziemlich cool.“

Zu seiner Experimentierfreudigkeit erklärt der Vollbltmusiker: „Ich liebe das wirklich. Ich passe mich gewissermaßen an die Dinge an. Wenn ich etwas höre – es muss gar kein Metal-Song oder Ähnliches sein –, wenn ich einen coolen Rhythmus oder eine coole Melodie wahrnehme, bleibt das in meinem Kopf hängen. Dann versuche ich, meine eigene Version davon zu machen.“

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So sei auch die Idee zu ‘I Don’t Give A Fukk’ entstanden. „Ich hatte Nachrichten geschaut und dachte mir: ‚Es ist mir einfach scheißegal.‘ So kam das zustande. Die Idee ließ mich einfach nicht mehr los, also musste ich sie ausarbeiten. Die Strophen waren dabei die größte Herausforderung, denn ich bin kein Sprechgesangkünstler, Rapper oder wie auch immer man das nennen will. Das war also eine ziemlich ungewöhnliche Angelegenheit.“ Zum Glück bekam er Hilfe von seinem Sohn und Pain-Schlagzeuger Sebastian Tägtgren.


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Quelle: METAL HAMMER.de