Carrie Underwood verkackt ‘Break Stuff’-Cover (Limp Bizkit)
Wenn man einen Song eines anderen Künstlers beziehungsweise einer anderen Band covert, sollte das sitzen. Andernfalls kann es schnell peinlich werden. Bei Carrie Underwood war dies augenscheinlich der Fall. Die Country-Sängerin (welche sonst Titel wie ‘Jesus, Take The Wheel’, ‘Cowboy Casanova’ oder ‘Before He Cheats’ trällert) hat sich an einem Limp Bizkit-Track versucht. Wirklich gelungen ist das der 43-Jährigen jedoch nicht.
Eher so: Geht so
So hüpfte die Gewinnerin der vierten ‘American Idol’-Staffel am 5. September 2026 beim Velocity Music Fest in Dyersville, Iowa mit einem rückwärts aufgesetzten, roten Cappy (genauso wie es Limp Bizkit-Frontmann Fred Durst gerne macht) über die Bühne. Dazu schickte sich Carrie Underwood, die bekanntlich ein Faible für Nu Metal hat, an, die Zeilen des ikonischen Songs ‘Break Stuff’ zu rappen (siehe Video unten).
Die Fans sind angesichts ihrer Performance gespalten. Während manche die Darbietung durchaus als okay bewerten, gibt es auch viele Leute, die online ihrem Missfallen Ausdruck verleihen. Ein X-Nutzer kommentierte beispielsweise: „Sie sollte das nie wieder machen.“ Außerdem findet ein anderer Beobachter: „Ich frage mich, wie viele Ohrstöpsel in meine Ohren passen.“ Diese Kritik zielt sicher darauf ab, dass Carrie Underwood beim Limp Bizkit-Cover stimmlich ziemlich krächzend rüberkommt.
Fluchen ohne das F-Wort
Außerdem meint ein weiterer User: „Das ist peinlich. MAGA-Barbie singt dieses Lied? Wow.“ Darüber hinaus geht noch ein Kommentator so weit: „Ich dachte nicht, dass diese Tussi noch ätzender sein könnte. Ich lag falsch.“ Überdies stört andere Fans, dass Carrie Underwood anstößige Textstellen bei ‘Break Stuff’ einfach ausgelassen hat. Wie jeder weiß, tauchen in dem Stück etliche Schimpfwörter auf, die zudem eine elementare Rolle in der Komposition einnehmen.
Deswegen wundert sich ein jemand: „Wenn man vorhat, sich selbst zu zensieren, warum sucht man sich dann überhaupt diesen Song aus?“ Ein anderer drückt es folgendermaßen aus: „Der Track handelt davon, dass man wütend ist. Nach dem Motto: Ich bin sauer, ich werde fluchen und Sachen kaputthauen. Und sie zensiert jeden Fluch. Langweilig.“
Carrie Underwood performing “Break Stuff” by Limp Bizkit at Velocity Music Fest in Dyersville, Iowa (2026) pic.twitter.com/VuhyjSXPms
— crazy ass moments in nu metal history (@numetal_moment) September 7, 2026
Dass sich Carrie Underwood an Limp Bizkit-Material herangewagt hat, verwundert nicht. 2022 machte sie mit Papa Roach beim Song ‘Leave A Light On (Talk Away The Dark)’ gemeinsame Sache. Ferner verriet bei CBS Sunday Morning, dass sie ein großer I Prevail-Fan ist. Und 2023 coverte sie ‘Mama, I’m Coming Home’ von Ozzy Osbourne in der Howard Stern Show.
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Quelle: METAL HAMMER.de
















