James Hetfield (Metallica) präsentiert gewagte neue Frisur

Wer in der Szene hier und da als „Metal-Bravo“ beschimpft wird, kann in Konsequenz auch mal ein Boulevard-Thema machen. Ganz nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, schreibt es sich ganz ungeniert. Wenn allerdings eine absolute Thrash-Legende ein neue kühne Frise zur Schau stellt, interessiert das die Leute sowieso. Und das hat James Hetfield von Metallica kürzlich getan!

Stinktierstreifen

Seit einigen Jahren schimmert die Haarpracht des Musikers schon in grauen Tönen. Nun hat „Papa Het“ ein Experiment gewagt — vermutlich für die unmittelbar anstehenden Konzertresidenz in Las Vegas. Dort spielen die „Four Horsemen“ ab 1. Oktober 2026 bis 13. März 2027 insgesamt 24 Mal in der spektakulären Live-Location The Sphere. James Hetfield weilt im Vorfeld bereits in der Casinostadt in Nevada — und hat am Montag, den 28. September im örtlichen Punk Rock Museum vorbeigeschaut (siehe Videos und Fotos unten).

Wenn man schon mal vor Ort ist, kann man schließlich auch durch die Ausstellung des ungefähr 1115 Quadratmeter großen Museums flanieren. Auf den Clips und Bildern in den Sozialen Medien fällt auf jeden Fall ein schmaler schwarzer Streifen ins Auge, welcher sich aktuell durch den silbernen Schopf von James Hetfield zieht. Auf den ersten Blick ist die mutige Frisur gewiss ein wenig ungewohnt, aber alles andere als ein Fehlgriff.

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Der fachliche Terminus für die frische Optik dürfte übrigens „Skunk Stripe“ oder „Rogue-Look“ lauten. Dabei werden eine oder zwei Strähnen in einem kontrastiven Ton gefärbt. Im Superheldenfilm ‘X-Men’ trägt die von Schauspielerin Anna Paquin gemimte Figur Rogue diesen Stil. Des Weiteren erinnert die Frisur James Hetfield irgendwie an Alex Skolnick. Bei dem Testament-Gitarristen verhält es sich von den Farben jedoch genau umgekehrt — der Schredder hat einen silbernen Streifen mitten in seinen schwarzen Haaren.

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Kürzlich machte James Hetfield zwei andere positive Schlagzeilen. Zum einen unterstützte der 63-jährige seinen früheren Band-Kollegen Dave Mustaine nach dessen Krebsdiagnose. „Dass ich gerade dann von ihm hörte, als ich kurz vor Beginn meiner Behandlung stand und mich an einem ziemlich tiefen Punkt befand, hat mir sehr viel bedeutet“, gab der Megadeth-Chef zu Protokoll. Darüber hinaus half der Metallica-Riff-Schmied Jamey Jasta von Hatebreed bei dessen Entzug.

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Quelle: METAL HAMMER.de