Neues Slipknot-Album wird „einige Gefühle verletzen“
Anfang September haben Slipknot mit ‘Arsenal’ überraschend einen neuen Song veröffentlicht und dafür reichlich Kritik geerntet. Im Gegensatz zu seinen Band-Kollegen bezog Gitarrist Jim Root Stellung und erklärte, dass die Nummer „nicht repräsentativ“ für das neue Album sei und ‘Arsenal’ zudem nicht Teil der Tracklist werde.
In einem neuen Post in den Sozialen Medien veröffentlichte Root ein Video seines neuen Verstärker-Set-ups und kommentierte den Beitrag mit den Worten: „Dem Ziel näher. Hier werde ich den Rest des Jahres verbringen.“ Er fügte hinzu: „Denn wie ihr inzwischen wisst… steht uns eine sehr arbeitsreiche Zeit bevor.“
Keine Wiederholung
Auch nimmt sich Root die Zeit, einige der Kommentare zu beantworten und zu erklären, was die Fans dieses Mal von Slipknot erwarten können. Nachdem THE END, SO FAR (2022) bereits einige Fans enttäuscht hatte, bat ein Fan Root: „Bitte mach nicht noch einmal ein THE END, SO FAR. Wir brauchen etwas Hartes, kein Stone Sour.“ Darauf antwortet Root schlicht mit „Einverstanden“.
In einem längeren Kommentar führt der Gitarrist aus: „Für uns ist es im Moment sehr wichtig, uns nicht zu wiederholen. Das wird vielleicht einige Gefühle verletzen. Wir experimentieren wirklich mit verschiedenen Ansätzen … erwartet also kein weiteres IOWA oder SLIPKNOT. Das haben wir schon hinter uns.“ Das bisherige Material fühle sich dennoch „ehrlich und authentisch“ an, während vor allem die letzten Albem „überproduziert“ wirkten. Diesmal sei alles analog eingespielt – so wie in den Anfängen der Band.
Nachdem ein Fan mutmaßt, dass Label oder Management an der „schlechten“ Qualität von THE END, SO FAR schuld sei, stellt Root klar: „Ich habe einmal bei einem Rundgang durch die Warner-Büros in New York den Chef der Plattenfirma getroffen. Er sprach das Thema ,externe Songwriter hinzuziehen‘ an, und ich sagte einfach nur: ,Nein. So arbeiten wir nicht!‘ – damit war die Sache erledigt. Die Arbeit an THE END, SO FAR war chaotisch und ohne roten Faden. Es sind zwar einige gute Sachen dabei herausgekommen, aber insgesamt machten uns die Coronapandemie und die Weltlage – neben anderen Umständen – diesen Prozess sehr schwer.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















