Sharon Osbourne spricht sich für Marilyn Manson aus
Wenn Vorwürfe gegen einen Musiker erhoben werden (wie beispielsweise gegen Rammstein-Frontmann Till Lindemann oder Thirty Seconds To Mars-Schönling Jared Leto), teilt sich die Fan-Gemeinde für gewöhnlich in zwei Lager. Die eine Seite tendiert dazu, den vermeintlichen Opfern Glauben zu schenken, während die andere Seite zu ihrem Lieblingsmusiker hält und solche Anschuldigungen mit Vorsicht genießt. Ozzy Osbourne-Witwe Sharon Osbourne gehört offensichtlich zu letzterer Gattung.
Er ist ein Freund
So hat die 73-Jährige in der aktuellen Folge des familieneigenen Podcasts ‘The Osbournes’ Position bezogen. Dabei hat die Geschäftsfrau Marilyn Manson, gegen den mehrere Frauen wegen sexueller Gewalt geklagt haben, klar und deutlich den Rücken gestärkt. Mit Sohn Jack diskutierte Sharon Osbourne die diversen Bezichtigungen gegen Brian Warner, wie der Musiker mit bürgerlichem Namen heißt. Kernpunkt: Einen großen Teil davon glaubt die Moderatorin nicht.
„Mir ist egal, was irgendwer sagt“, befindet Sharon Osbourne. „Und jetzt werde ich sicher all diese Beschwerden hören: ‚Er misshandelt Frauen.‘ Nun: Auch Frauen misshandeln Männer. Und weißt du, was mich daran stört? Hat Marilyn jemals versucht, locker und unbeschwert rüberzukommen — so als Surfer-Typ? Nein. Man wusste, worauf man sich einlässt.“
Doch damit nicht genug: Sharon Osbourne wettert weiter. So referiert die Britin über Frauen, die versucht hätten, Marilyn Manson nahe zu sein und sogar Zutritt zu seinem Tourbus zu kriegen. „Was habt ihr erwartet? Man bettelt darum, in den Tourbus von jemandem zu kommen. Man bettelt darum, in dessen Nähe zu sein und fotografiert zu werden. […] Und die Sache ist die: Ich glaube nicht, dass er getan hat, was ihm vorgeworfen wird. Du weißt, was ich von Marilyn halte. Er ist ein Freund und wird es immer bleiben. Ich glaube nicht einmal die Hälfte davon.“
Auch berichtet Sharon Osbourne von einem sexuellen Kontakt, den Marilyn Manson mit einer Dame hatte, die ihn später verklagt hat. So will die Managerin beobachtet haben: „Ich kann dir von einer der Personen erzählen, die ihn verklagt haben — von einer der Hauptbeteiligten. Wir saßen eines Abends im Soho House — und sie kroch unter den Tisch und blies ihm einen. Er hatte nie darum gebeten, sie hat es einfach gemacht. […] Deshalb sage ich: Jede Geschichte hat zwei Seiten. Lasst ihn in Ruhe.‘“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















