Trivium kündigen neues Studioalbum an und hauen Titel-Track raus

Trivium ziehen dieses Jahr Weihnachten um rund einen Monat nach vorne. Denn: Die US-Metaller werden bereits am 20. November 2026 ihr neues Studiowerk veröffentlichen. Die Platte hört auf den Namen CROWN IN THE GRAVE und ist der erste Longplayer mit Alex Rüdinger (Ex-Whitechapel, Ex-Threat Signal, Ex-The Faceless) am Schlagzeug. Als Produzent fungierte Josh Wilbur (Korn, Lamb Of God), Jacob Hansen (Volbeat, Amon Amarth) verantwortete den Mix. Den Titel-Track inklusive zugehörigem Musikvideo (siehe unten) legt das Quartett direkt vor.

Kontinuität & Neuerfindung

„CROWN IN THE GRAVE ist unser elftes Album“, erläutert Bassist Paolo Gregoletto den Hintergrund. „Wenn man schon so lange im Geschäft ist, neigt man leicht dazu, sich auf dem Erreichten auszuruhen – oder sich nur um der Veränderung willen neu zu erfinden. Mit diesem Album wollten wir den Mittelweg zwischen diesen beiden Extremen finden. Wir wollten all das, was wir gelernt haben und was Trivium ausmacht, aufgreifen, es aber auf eine Weise präsentieren, wie wir es bisher noch nicht getan haben. Zudem wollten wir, dass das Album in seiner eigenen Welt existiert. Den Anfang machte der Titel-Song, der von Akira Kurosawas ‘Throne Of Blood’ inspiriert wurde.

Dies führte uns tiefer in die Welt des japanischen Horrorfilms und Kinos der Fünfziger-, Sechziger- und Siebziger Jahre. Aus diesem Einfluss entwickelte sich eine düstere, gespenstische Atmosphäre, die zu einem Satz Leitschienen für Musik, Texte, Artwork und die gesamte Identität des Albums wurde. Wir haben unser eigenes Studio gebaut, um uns die Zeit und den Raum zu geben, um genau zu ergründen, wie das elfte Trivium-Album klingen soll. Und CROWN IN THE GRAVE ist die Antwort, bei der wir angekommen sind. Es würdigt unsere Vergangenheit, ohne in ihr zu verharren, und erschließt neues Terrain, ohne dabei das aufzugeben, was uns zu Trivium macht. Ich glaube, beim Hören wird sich das Album sowohl neu als auch wie eine Rückkehr anfühlen.“

Frontmann Matt Heafy hatte seinerseits eine Art mentale Blockade zu überwinden: „Sich selbst gegenüberzutreten, ist die ultimative Herausforderung. Wir mussten das als Band tun — und ich musste es in meinem Privatleben tun. Ich habe meinen Geist von den Zwängen befreit, mir Sorgen zu machen. Also habe ich beschlossen, einfach nur zu singen. Ich habe reinen Tisch gemacht und aufgehört, bei jedem Auftritt auf Nummer sicher zu gehen und perfekt sein zu wollen. Stattdessen habe ich das Erlebnis tatsächlich genossen und gelebt. Wenn ich verkackt habe, war das in Ordnung, weil ich ein Mensch bin. Angesichts all der Veränderungen, die Trivium durchlaufen haben, fühlt es sich an wie eine völlig neue Band.“

Tracklist: Trivium CROWN IN THE GRAVE

  1. Jorōgumo
  2. Crown In The Grave
  3. Dead Inside Of Me
  4. The Terror
  5. The Haunting Never Ends
  6. Lie Of It All
  7. Blackout The Dawn
  8. Paradise Of Sinners
  9. Death Throes
  10. The Agony
  11. Devour Your Dreams
  12. Serpent In The Flame

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Des Weiteren ergänzt Gitarrist Corey Beaulieu: „Wir haben uns alle Elemente von Trivium hergenommen, uns auf sie ausgerichtet und darauf fokussiert, Songs mit großen Riffs und Hooks zu schreiben. So haben wir genau das Album aufgenommen, das wir schon immer machen wollten. […] Wir haben uns der Herausforderung gestellt, alles Bisherige zu übertreffen. Dabei haben wir uns an zahlreichen Alben der Neunziger Jahre orientiert. Wenn man sich das Black Album von Metallica, COUNTDOWN TO EXTINCTION von Megadeth oder SUPERUNKNOWN von Soundgarden ansieht, sind die Refrains enorm wichtig. Und die Songs sind nachvollziehbar. Das haben wir angestrebt.“

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Quelle: METAL HAMMER.de