Kritik zu Seasick Steve A TRIP A STUMBLE A FALL DOWN ON YOUR KNEES

Seasick Steve A TRIP A STUMBLE A FALL DOWN ON YOUR KNEES

Blues Rock, SO/RTD (12 Songs / VÖ: 7.6.)

Als Steven Gene Wold 2006 erstmals im britischen TV-Programm bei Jools Holland als Seasick Steve auftrat und das Vereinigte Königreich daraufhin im Sturm einnahm, konnte keiner – und das schließt den Künstler mit ein – ahnen, dass 18 Jahre später sein 13. Album in den Regalen stehen und mit Besprechungen in allen relevanten Musikpublikationen gewürdigt werden würde. Mag der Titel auch ein Zufallsprodukt suggerieren, ist A TRIP A STUMBLE A FALL DOWN ON YOUR KNEES musikalisch alles andere als beliebig geraten. Vielmehr klingt Steve, der immer noch aussieht, als wäre er in einer Jeans-Latzhose zur Welt gekommen und seit Anbeginn Roadie bei ZZ Top, auf seinem neuen Werk wie Iggy Pop, der endlich primär mit Zigarrenkistengitarren­begleitung sein erstes Country Blues-Album aufgenommen hat.

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Mit stimm­licher Autorität und satter Erzählerpräsenz spinnt Wold sein Anti-Seemannsgarn von ‘Internet Cowboys’ und ‘Soul Food’ zu pointierter Instrumentierung und authentischen Roots-Arrangements. Und so lässt der weiterhin arg lässige Sound des 73-jährigen Kaliforniers und Übernacht-Stars unvermittelt zum Kaminholzvorrat und Bourbon-Tumbler greifen.

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Quelle: METAL HAMMER.de