Kritik zu Perchta D’MUATA

Perchta D’MUATA

Black Metal, Prophecy/Soulfood (9 Songs / VÖ: 14.6.)

Musikantenstadl mit Blastbeats, wo die Zither­saiten flirren und die Jodler jubi­lieren – das alles ist nicht so fern von meinen Gedanken, wenn D’MUATA, das zweite Album der österreichischen Folk Black-Metaller, um meine Aufmerksamkeit flirtet. Und zwar nicht nur in spora­dischen Garnituren zum glasklaren Schwarzstahl, sondern tief verwoben in einem Reigen aus Mundart, rasselnden Riffs und theatralischem Überschwang. Das macht es überaus originell, aber das Maß des Genusses, der daraus zu erlangen ist, hat eben auch viel mit der eigenen Toleranz für die Meta­-physik von Alpenglühen, Almidyll und Geisterstunden zu tun.

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Mir ist das etwas zu dick aufgetragen, und es fehlt mir das metallische Fundament, welches das Spektakel überzeugend tragen würde: Die Gitarren machen wenig außer Lärm, die kreischende Aggres­sion, wenn sie denn eskaliert, wirkt stereotyp. Anderer Sound, aber äh­nliches Problem für mich wie bei Zeal & Ardor – wer sich mit solchen Mash-ups wohlfühlt, kann auf D’MUATA sicher eine Menge volkstümlicher Juwelen entdecken.

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Quelle: METAL HAMMER.de