„Ich weiß, er hatte Angst.“
Erst Ende September war Mötley Crüe–Frontmann Vince Neil war zu Gast bei Eddie Trunk, wo er näher auf seinen Schlaganfall vom vergangenen Dezember einging. Dabei gestand er auch, dass er nicht nur einen, sondern insgesamt vier Schlaganfälle hatte. Gegenüber dem Las Vegas Review-Journal erklärte der Sänger, dass er sogar wieder laufen lernen musste. Dass er nur wenige Monate später wieder auf der Bühne steht, hätte zu diesem Zeitpunkt niemand gedacht.
Zusammenhalt
Nun war auch Neils Kollege Nikki Sixx bei Eddie Trunk, wo er zunächst über die „The Return Of Carnival Of Sins“-Tour 2026 sprach. Die Tournee soll am 17. Juli starten, 33 Städte in Nordamerika umfassen und das 45. Jubiläum der Band feiern. Begleitet werden Mötley Crüe dabei von Tesla und Extreme. Viel interessanter findet Trunk offenbar Vince Neils Rückkehr auf die Bühne und dessen Performance in Las Vegas.
Die Konzerte im Dolby Live im Park MGM waren ursprünglich für Frühjahr 2025 geplant. Nachdem der Sänger seinen Schlaganfall bekanntgegeben hatte, wurden die Termine verlegt. Nikki Sixx erklärt: „Ich bin stolz auf ihn, dass er den Mut hatte, wieder auf die Bühne zu gehen. Als alles schiefging, er den Schlaganfall hatte und wir die erste Konzertreihe absagen mussten, gab es Zweifel. Wir wussten nicht, ob er sich davon erholen würde. Und ich weiß, er hatte Angst. Aber man muss sich die Zeit nehmen, und dann kann man viel erreichen.“ Schließlich sei Gesundheit das Wichtigste.
„Wir haben all die Jahre, 40 Jahre lang, zusammengearbeitet und die Welt bereist. Jetzt steht er vor etwas, das ihn buchstäblich für immer an den Rand des Abgrunds bringen könnte“, fügt Sixx hinzu. „Deshalb bin ich sehr dankbar, dass er es doch geschafft hat, auf die Bühne zu gehen. Und ich bin ihm dankbar, dass er über seine gesundheitlichen Probleme gesprochen hat. Denn es gibt viele Menschen, die, wenn etwas in ihrem Leben schiefgeht – und ich kann da nur von meiner eigenen Sucht sprechen –, entweder abgeschrieben werden oder denken, sie könnten es nicht überleben.“ Letztlich seien alle innerhalb der Band füreinander da und unterstützen sich gegenseitig.
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Quelle: METAL HAMMER.de
















