Dez Fafara (Devildriver, Coal Chamber) hat einen Hirntumor
Dez Fafara hat dezent beunruhigende Neuigkeiten zu seiner Gesundheit offenbart. Als der Devildriver– und Coal Chamber-Frontmann im The Garza Podcast von Suicide Silence-Gitarrist Chris Garza zu Gast war, kam das Gespräch auch darauf, dass Coal Chamber vor zwei Jahren eine Tour durch die USA absagen mussten, weil der 60-Jährige in Ohnmacht gefallen war und eine Schwindelattacke hatte.
Positive Entwicklung
„Der Schwindel hat mich echt völlig aus der Bahn geworfen“, beginnt Dez Fafara seine Erzählung. „Denn es war eigentlich ein super Samstagnachmittag. Ich war wie jeden Tag kilometerweit auf dem Laufband gelaufen, und plötzlich — aus dem Nichts — bekam ich Schwindelanfälle, die mich fast ein Jahr lang außer Gefecht gesetzt haben. Sie mussten alle möglichen MRT-Untersuchungen und sonstigen verrückten Kram mit mir machen, um herauszufinden, was zur Hölle da los war. Man erzählt so etwas ja nicht, bevor man Tourneen bucht, Deals abschließt oder auf Tour geht.
Aber seit über einem Jahr, vielleicht sogar fast zwei Jahren, befassen wir uns mit der Situation, dass sie einen Tumor in meinem Kopf entdeckt haben. Die Ärzte wollen mich deshalb alle sechs Monate sehen. Das Ding muss eigentlich erst noch ein kleines bisschen wachsen, damit ein Eingriff sicher ist, denn im Moment ist das sehr riskant. Wenn sie jetzt versuchen würden, ihn zu entfernen, könnte ich mein Sprachvermögen und viele andere Funktionen verlieren. Übrigens ist das das erste Mal, dass ich überhaupt darüber spreche. Ich gehe folglich alle sechs Monate zur Untersuchung.
Außerdem mache ich Intervallfasten — gerade mache ich eine viertägige Fastenkur. Man fühlt sich einfach am besten, wenn man nur Säfte und so zu sich nimmt. Ich habe das Gefühl, ich könnte durch Wände sehen. Und ich glaube, das hat verhindert, dass der Tumor weiter wächst. Bei meinem letzten Besuch vor ein paar Monaten sagte der Arzt: ‚Der Tumor ist tatsächlich ein ganz kleines bisschen geschrumpft, so etwas haben wir noch nie gesehen.‘ Ich meinte: ‚Ein Teil davon ist wahrscheinlich Gebet, ein großer Teil sogar.‘ Dazu kommt die richtige Ernährung und das Fasten. Ich verzichte auf viele Kohlenhydrate und Unmengen an Zucker — und natürlich auf Alkohol.“
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Quelle: METAL HAMMER.de















