‘Unshatter’-Doku-Film kommt im Herbst in die Kinos
Linkin Park haben einen Starttermin für ihren Dokumentarfilm ‘Unshatter’ eingetütet. Der Streifen, in dem es um „Verlust, Widerstandskraft und kreative Neuerfindung“ geht, kommt für eine limitierte Anzahl an Vorführungen am 30. September 2026 in die Lichtspielhäuser dieser Welt. Regisseur Joe Hahn hat die Wiederbelebung seiner Band ab den Studio-Sessions im Jahr 2022 bis hin zum ausverkauften Album-Release-Konzert am 15. November 2025 im Allianz Parque in São Paulo verfolgt. Der zugehörige Soundtrack — ein Mitschnitt der Show in São Paulo — erscheint passend zum Kinostart am 25. September.
Kein Reality-TV
Ab 13. August können sich geneigte Kinogänger auf unshattermovie.com Tickets holen. Natürlich spielt auch die Verarbeitung des Tods des legendären Frontmanns Chester Bennington 2017 eine Rolle, für die sich die Gruppe sieben Jahre Zeit genommen hat. Des Weiteren zeichnet ‘Unshatter‘ nach, wie Sängerin Emily Armstrong (ehemals Dead Sara), Schlagzeuger Colin Brittain (der zuvor für G Flip, Illenium und One Ok Rock komponiert und produziert hat) sowie Live-Gitarrist Alex Feder in die Formation gekommen sind.
Hahn erzählt über seine Doku: „‘Unshatter’ beleuchtet einen ganz besonderen Moment in der Geschichte von Linkin Park und dokumentiert einen Weg durch Verlust, Ungewissheit und Freundschaft bis hin zur Neuerfindung. Ich hoffe, dass langjährige Fans Aspekte unserer Reise erblicken, die sie noch nie gesehen haben. Und ich hoffe, dass diejenigen, die unsere Musik gerade erst für sich entdecken, mit einem besseren Verständnis davon, wie wir an diesen Punkt gelangt sind, aus dem Kino herausgehen. Doch abgesehen von Linkin Park hoffe ich, dass sich die Menschen in der Geschichte über Beziehungen, Widerstandskraft und das wiederfinden, was es wirklich braucht, um weiterzumachen, wenn man nicht auf alle Fragen eine Antwort hat.“

Linkin Park-Mastermind Mike Shinoda sinnierte im Interview bei BBC News über ‘Unshatter’ vor rund einem Monat: „Schon vor Chesters Tod lag Joe das Filmemachen am Herzen. Er wollte immer etwas erschaffen, das den Menschen unser Universum ein Stück weit näherbringt. Doch nach Chesters Tod dachten wir nicht einmal mehr, dass wir überhaupt noch eine Band hätten. Alles schien sich in Luft aufzulösen. Als sich dann alles wieder zusammenfügte, wir Colin und Emily kennenlernten, anfingen Musik zu machen und das Album Gestalt annahm, begannen wir zu filmen.
Letztlich wurde uns klar, dass viele Menschen die Kultur der Band nicht verstehen — nicht nur uns als Personen, sondern die gesamte Community rund um Linkin Park. Sowohl die Menschen innerhalb unserer Blase als auch Außenstehende wollten wissen: Wie habt ihr nach dieser Tragödie — dem Verlust eures Freundes und Mitbegründers unseres zwanzigjährigen Vermächtnisses — wieder Fuß gefasst? Wie schafft man den Weg von diesem Punkt bis ins Wembley-Stadion? Wie kommt man von dort zu unserer Show anlässlich der Veröffentlichung des FROM ZERO-Albums in São Paulo? Es war einer der freudigsten und emotionalsten Momente unseres Lebens. Zum Glück hatten wir die Weitsicht, während der gesamten Zeit Kameras mitlaufen zu lassen.“
Bezüglich dessen, was die Fans von ‘Unshatter’ erwarten können, gab Shinoda zu Protokoll: „Stellt euch kein Reality-TV vor. Unser Freund Mark hat buchstäblich den Großteil der Aufnahmen gemacht. Es ist nur eine einzige Person. Wir verbringen andauernd Zeit mit ihm. Mark war einfach dabei — wir haben Dinge aufgenommen und gefilmt, nur um sie festzuhalten. Und daraus ist ‘Unshatter’ entstanden.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















