Kritik zu Hulder VERBOLGEN
Bisher war Hulder das Soloprojekt der aus Belgien stammenden und seit Jahren in den USA residieren-den Marliese Beeuwsaert. Für das dritte Album hat sich das Ganze aber in ein Familienunternehmen verwandelt, denn ihr Ehemann, Sam Osbourne (ein Neffe von Buzz Osbourne von den Melvins), ist mittlerweile offiziell Teil des Line-ups, spielt Bass und streut ein paar Death-Growls ins Unterholz, wenn es opportun scheint. VERBOLGEN startet mit einem flämisch benamsten, aber sehr nach dem Cascadian Black Metal ihrer derzeitigen Heimat klingenden Intro, um dann da weiterzumachen, wo vor zwei Jahren schon VERSES IN OATH kaum einen Stein auf dem anderen gelassen hat: mit Riffs, Riffs … und einer bezaubernd gespenstischen Atmosphäre zum Sattwerden. Es gibt hier nichts, was offensichtlich anders sein will als der Black Metal-Mainstream, aber es gibt eine Menge von dem, was im Black Metal oft fehlt: gutes Songwriting.
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Quelle: METAL HAMMER.de

















