Flotsam And Jetsam-Sänger Eric Knutson erklärt KI-Nutzung

Immer wieder KI. Mittlerweile ist es kaum noch überraschend, die typischen Anzeichen von Künstlicher Intelligenz in Musikvideos und Visualizern zu entdecken: das leichte Flimmern, die unnatürlichen Bewegungen und das auf Hochglanz polierte Aussehen. So auch in den Musikvideos der Thrasher Flotsam And Jetsam.
Eine Frage des Geldes
Die generierten Animationen sehen zwar oft noch billig aus, sind aber auch schlicht günstiger, als wenn man einen echten Videographen dafür anheuert. Genau das argumentiert Frontmann Eric „A.K.“ Knutson in einem Interview mit Metalside, als er auf KI-Nutzung in der Musik angesprochen wird.
Knutson sieht das Thema locker: „Man kann die KI entweder bekämpfen oder lernen, wie man sie verwendet. Eine andere Wahl haben wir nicht. Und ich glaube nicht, dass KI weggehen wird, deswegen sollte man lernen, sie so zu benutzen, dass sie die Kreativität nicht gefährdet.
Auf Basis eigener Ideen
Die KI-Spots die wir in den Video verwendet haben, waren Ideen, die wir oder Lance Gergar schon hatten. Wir hatten die Wahl, entweder einen Haufen Geld dafür auszugeben um sie zu filmen, oder sie einfach in eine KI zu schmeißen und zu schauen, was dabei herauskommt. Das Programm hat hier und da einige Sekunden beigetragen, die unsere Ideen erfüllt haben“, erklärt der Musiker.
Obwohl es ihm bei visuellen Elementen egal zu sein scheint, hat Knutson noch Hemmungen, KI in seiner Musik zu verwenden. Darauf angesprochen, was er von Bands hält, die ihre Musik generieren lassen, antwortet der Sänger: „Die Bands handeln sich nur Ärger ein. Man muss diese Musik auch live spielen können.
Wenn man von der KI Songs schreiben lässt und die Struktur und Herangehensweise nicht versteht, wird es schwierig, zu lernen, ohne die KI Lieder zu schreiben. So kann einem das Programm gefährlich werden, obwohl es ein sehr einfaches Werkzeug ist. Durch sie dreht sich die Welt ein bisschen schneller“, meint er.
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Quelle: METAL HAMMER.de
















