Mark Tornillo offenbart seine wichtigsten Gesangs-Tricks

Jeder Sänger und jede Sängerin weiß, wie wichtig es ist, die eigene Stimme aufzuwärmen, bevor man große Töne spuckt. Auch Accept-Frontmann Mark Tornillo kann dies nur bestätigen. Im Interview mit Chaoszine aus Finnland erklärt er, warum er auch nach 15 Jahren noch dieselben Aufwärmübungen macht.
Gesangsunterricht
Die Frage, ob es schwer gewesen sei, 2009 das erste Mal seit Langem wieder als Musiker tätig zu werden, bejaht Tornillo. Aber eine Sache habe ihm geholfen, als er für Udo Dirkschneider einspringen sollte: „Ich bin zu einem Gesangstrainer in New York City gegangen. Dieser Typ hatte schon mit Steven Tyler (Aerosmith-Sänger – Anm.d.Red.) und einigen anderen namhaften Leuten gearbeitet.
Er meinte im Prinzip zu mir, dass er mir das Singen nicht beibringen könne, denn ich wüsste ja schon, wie das geht. Aber er könne mir beibringen, von jetzt auf gleich zu singen. Daran war ich sehr interessiert. Von ihm habe ich in erster Linie gelernt, dass man sich ordentlich aufwärmen muss“, erklärt der Sänger.
Das A und O
„Wenn man einfach rausgeht und schon beim ersten Song alles raushaut, ohne vorher Stimmübungen gemacht zu haben, wird man nicht lange durchhalten. Vielleicht schafft man ein Viertel des Sets, aber dann ist man durch. Ich stelle immer sicher, richtige Warm-ups zu machen. Außerdem versuche ich, nicht so viel zu reden, denn das ist schlimmer als zu singen“, betont Tornillo.
Seine Übungen hätten sich über 15 Jahre bewährt, meint er: „Sie sind auf einem Band, das mir der Coach gemacht hat. Es geht ungefähr 45 Minuten, und ich habe schon ein paar Sachen herausgenommen. Ich wiederhole Dinge und mache manche Übungen in höheren Oktaven als auf dem Tape, um auch meine Höhen zu aktivieren.“
Besonders die sind bei Accept wichtig. Der Sänger ersetzte 2009 Udo Dirkschneider am Mikrofon und hatte entsprechende Fußstapfen zu füllen. Auf die Frage, wie er den Sound der ersten Alben reproduziere, antwortet er: „Ich nehme definitiv einige seiner Nuancen auf, aber mittlerweile versuche ich, aus den alten Songs ein bisschen meine eigenen zu machen. So, wie ich es damals getan hätte. Ich will natürlich auch das Publikum glücklich machen. Ich möchte, dass es so klingt wie auf der Platte, ohne dabei lächerlich übertrieben zu versuchen, wie Udo zu klingen.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















