Chris Holmes hatte „wahrscheinlich schlimmste Krankheitsphase“
Nachdem gesundheitlicher Probleme den einstigen W.A.S.P.–Gitarristen im Frühjahr bereits dazu zwangen, sämtliche Auftritte abzusagen, ist seit Juli offiziell: Chris Holmes kämpft erneut gegen Krebs. Schon 2022 erhielt er die Diagnose Kehlkopfkrebs, nun ist die Prostata betroffen. Seit dem Start der GoFundMe-Kampagne, die Holmes’ Ehefrau und Managerin Catherine verwaltet, versucht der 68-Jährige regelmäßig Updates zu seinem Gesundheitszustand zu geben.
Hoffnungsschimmer
In einer jüngst veröffentlichten Videobotschaft bedankt sich Holmes zunächst für alle bis dato eingegangenen Spenden. Dazu erklärt er: „Es hat mir tatsächlich mehr Lebenszeit geschenkt, weil es mir durch meine Krebserkrankung geholfen hat. Ich weiß nicht, was ich getan hätte, wenn ich das Geld nicht bekommen hätte, um das durchzustehen. Ich hätte zwar die Bestrahlung bekommen, aber weiß nicht, ob ich alles hätte zu Ende bringen können.“
Aktuell durchlaufe der Musiker eine „Hormontherapie, von der mir wirklich übel wird. In den letzten zwei Wochen habe ich wahrscheinlich die schlimmste Krankheitsphase meines ganzen Lebens durchgemacht. Ich dachte, der Kehlkopfkrebs während der Chemo wäre schlimm gewesen, aber dann passierte etwas mit meinem Magen – oder besser gesagt meinem Verdauungstrakt: Durch die Bestrahlung habe ich alle Bakterien verloren, die guten wie die schlechten. Wenn ich auch nur Wasser getrunken habe, ging es direkt wieder hinten raus.“ Scherzhaft fügt er hinzu: „Dagegen wäre die Ruhr ein Segen gewesen.“
Eine Welle der Liebe
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung waren etwa 80 Prozent des Spendenziels erreicht, weshalb Chris Holmes nochmals um Hilfe bat. Inzwischen ist dieses Ziel nicht nur erreicht, sondern übertroffen worden. In einer Nachricht auf der dazugehörigen Website erklärt Holmes‘ Gattin jedoch, dass die Kampagne noch bis zum 15. September weiter laufen soll und jede noch so kleine Spende weiterhin willkommen ist.
Dennoch versucht auch sie ihre Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen und schreibt: „Ehrlich gesagt hätten wir niemals mit solch einer Welle der Liebe, Spenden und Nachrichten gerechnet. Es berührt uns mehr, als ihr euch vorstellen könnt. Ihr habt uns psychisch geholfen, indem ihr einfach für uns da wart, und finanziell, indem ihr uns die Sorge genommen habt, wie wir alles bezahlen und über die Runden kommen sollen. Es gibt keine Worte, die unsere Dankbarkeit und Liebe für alles, was ihr getan und geteilt habt, angemessen ausdrücken könnten.“
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Quelle: METAL HAMMER.de
















