„Ich bin ein Mensch wie jeder andere auch.“

Dass eigentlich alltägliche Dinge für Menschen mit einem gewissen Bekannheitsgrad zuweilen eine Herausforderung sein können, weiß auch W.A.S.P.–Bandleader und Sänger Blackie Lawless. Während einer VIP-Fragerunde vor dem Konzert am 30. September in Hampton Beach, New Hampshire äußerte sich der Frontmann zur öffentlichen Wahrnehmung, er sei gewissermaßen „unsozial“.

Er entgegnete: „Ich würde nicht sagen, dass ich unsozial bin. Ich bin einfach ein Mensch wie jeder andere auch. Es gibt Dinge, die mich aufregen. Aber ich glaube, wer in der Öffentlichkeit steht, kann oft keine ganz normalen Tage haben; und wenn man dabei ‚ertappt‘ wird – ich unterstreiche das Wort ‚ertappt‘ –, dann wird das anders bewertet als bei anderen Leuten. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass es auch stimmt.“ 

Prägende Begegnung

Wie unangenehm es manchmal sein kann, schildert Lawless anhand eines Beispiels einer eigentlich alltäglichen Situation. Als sein Vater ihn bat, etwas aus einem Fachgeschäft zu besorgen, sah er sich einem Verkäufer gegenüber, der plötzlich auf den Tresen sprang und anfing, den W.A.S.P.-Klassiker ‘L.O.V.E. Machine’ zu performen. Währendessen seien noch weitere Kunden im Laden gewesen.

Blackie Lawless erklärt: „Er fuchtelt mit den Armen in der Luft herum, und die beiden Typen, die eigentlich auf ihr Teil warten, schauen ihn gar nicht an. Sie schauen mich an. Was habe ich diesem Kerl nur angetan, dass er so etwas macht? Ich bin also höflich wieder rausgegangen, habe meinen Vater angerufen und gesagt: ‚Deine Sachen bekommst du heute nicht.‘ Solche Dinge passieren eben. An manchen Tagen kann man besser damit umgehen als an anderen. Und manchmal hat man einfach keine Lust, sich damit auseinanderzusetzen. Wenn du in derselben Lage wärst, würdest du genauso handeln.“

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Vielleicht verarbeitet der 70-Jährige derlei „besondere“ Erfahrungen auch in seiner Autobiografie, an der er nun schon seit sechs Jahren schreibt. Schließlich will er nur dieses eine Buch schreiben. Demnach nimmt er sich die Zeit, um es richtig zu machen. Im Mai 2025 gab er gegenüber Eonmusic an: „Es ist jetzt ungefähr zur Hälfte fertig und ich hoffe, es irgendwann nächstes Jahr herauszubringen.“ Vermutlich dauert es aber doch noch ein Weilchen länger.

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Quelle: METAL HAMMER.de