Das hat sich Kelly Osbourne am Grab ihres Vaters gewünscht

Kelly Osbourne, Tochter von Black Sabbath-Legende Ozzy Osbourne, hatte schwer mit der Trauer um ihren Vater zu kämpfen und fand sich aufgrund ihres starken, sichtbaren Gewichtsverlusts in der Kritik. Um mit ihrer Trauer besser umgehen zu können, nutzte sie spirituelle Kerzenpraktiken am Grab ihres Vaters, um einen Wunsch zu äußern, und wurde ihrer eigenen Aussage nach erhört.
Kerzenmagie
Im Interview mit dem britischen Klatschblatt The Sun erzählt sie, wie sie ihren Vater kontaktierte: „Das klingt jetzt verrückt, aber ich praktiziere oft Kerzenmagie. Mein Vater hat gesagt, er wird mir Nachrichten senden. Ich fühlte mich, als sei alles in mir tot, und ich wollte nicht, dass mein Sohn mich so sieht.
Ich bin also mit einer weißen Kerze an das Grab meines Vaters gegangen und schrieb meinen Wunsch darauf: ‚Bitte hilf mir.‘ Am nächsten Tag tauchte meine Mutter in einem schwarzen Mercedes mit einem Mann in einer senfgelben Jacke auf und ich dachte ehrlich, sie will mich schon wieder in einen Entzug schicken. Stattdessen brachte sie Chris Miller in mein Leben, und er rettete mich.“
Andere Hobbys
Miller sei Therapeut und Life-Coach, wie Osbourne erklärt, und er halte sie auf Trab: „Er sagt die Dinge, wie sie sind. Wenn ich zu sehr auf mich selbst konzentriert bin, sagt er mir das.“ Miller habe sie außerdem dazu ermutigt, sich Hobbys zu suchen, um gesünder zu leben, woraufhin sie sich nicht nur in die Elternvertretung an der Schule ihres Sohnes stürzte, sondern sich auch der Falknerei zuwandte.
Nun lebt sie mit ihrem Sohn dauerhaft in England, auf ihrer eigenen Farm. Mittlerweile geht es ihr dank der Arbeit mit Miller besser. Dennoch sieht sie ihre Trauer als Ehrensache an: „Das war in vielerlei Hinsicht das schlimmste Jahr in meinem Leben. Es war aber auch wunderschön, da ich gelernt habe, dass meine Trauer eine Ehre ist, weil ich jemanden so sehr liebe.“
Inmitten ihres zeitweise besorgniserregenden Zustands hätte sie sich von der Öffentlichkeit mehr Mitgefühl und weniger Häme gewünscht: „Niemand weiß, was andere im Privaten durchmachen. Ich war einfach nur traurig. Ich wünsche niemandem diesen Schmerz. Das vor allen anderen durchzumachen, war wirklich beschissen.“
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Quelle: METAL HAMMER.de














