Alex Terrible legt sich mit Kritikern an

Am Samstag, den 8. August hatten Slaughter To Prevail ein Gastspiel beim britischen Bloodstock Open Air. Im Vorfeld des Festivals muss es jedoch Proteste gegen die russischstämmige Formation gegeben haben. Dabei stand besonders Schreihals Alex Terrible im Fokus der aufgebrachten Gemüter.

Die Diskussionen drehten sich hauptsächlich um frühere Äußerungen zu Geschlecht und Sexualität sowie wegen einstiger Verbindungen zur rechtsextremen Szene – einschließlich eines inzwischen überdeckten Tattoos einer schwarzen Sonne. Im Jahr 2023 geriet Terrible nach einem Beitrag mit dem Titel „4 Rules of a Real Man“ in die Kritik. Viele warfen dem Slaughter To Prevail-Frontmann daraufhin homophobes Verhalten vor.

Gegenseitige Schuldzuweisungen

Aufgrund all dessen sollen Demonstranten einen Ausschluss der Band von Festival gefordert haben. In den Sozialen Medien reagierte der 33-Jährige mit einer Reihe von Posts auf die Vorwürfe. Zwar sind diese inzwischen wieder gelöscht, jedoch konnten News-Portale wie etwa The Mosh Screenshots der hitzigen Diskussionen festhalten. Zudem sind in den Kommentaren eines Videos, das direkt vom Festival gepostet wurde, mitunter eindeutige Meinungen zur Band zu lesen.

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Auf die Proteste bezogen, erklärte Terrible: „Ich verstehe, dass uns nicht jeder mag und dass wir besonders bei Menschen, denen es an kritischem Denken mangelt, nicht gut ankommen. Aber das ist in Ordnung. Ich war früher selbst so. Wichtig ist, dass man sich zum Besseren weiterentwickelt.“ Später gab er noch an: „Ihr seid diejenigen, die ein Problem mit mir haben – ich habe kein Problem mit euch.“

Verständnislosigkeit

Außerdem veröffentlichte er ein Video vom Auftritt, versehen mit dem Text: „Ich entschuldige mich bei der Trans-Community dafür, dass wir beim Bloodstock gespielt haben. Es war restlos ausverkauft. Und die Leute hatten tatsächlich Spaß an unserem Auftritt.“ Weiterhin meinte der Sänger: „Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wofür ich mich bei der Trans-Community entschuldigen soll. Kann mir das bitte jemand erklären? Ich entschuldige mich gerne, das ist kein Problem. Ich bin mir dafür nicht zu schade.“

Dann schien sich die Angelegenheit etwas hochzuschaukeln, denn Terrible fuhr fort: „Es ist mir ehrlich gesagt völlig egal, wie ihr euch identifiziert, mit wem ihr schlaft, wie ihr euch kleidet, welcher Religion ihr angehört, welche politischen Ansichten ihr vertretet oder was auch immer. Was ich allerdings nicht mag, ist, wenn jemand versucht, mir seine Werte oder Überzeugungen aufzudrängen.“ Schließlich äußerte der Sänger die Ansicht, dass Respekt auf Gegenseitigkeit beruhen sollte.


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Quelle: METAL HAMMER.de