Angela Gossow hatte Lauren Hart schon lange im Blick

Angela Gossow, die einstige Sängerin und jetzige Managerin von Arch Enemy, hat schon einmal umrissen, wie die neue Frontfra Lauren Hart zur Band kam. Während des Knotfest-Podcasts ‘She’s With The Band’ waren beide Frauen zugegen, und so kam das Thema ausführlicher zur Sprache.

Gossow zufolge sei ihr Hart schon vor etwa zehn Jahren aufgefallen, als sie noch bei Once Human am Mikrofon stand. Vor allem Harts Stimme, da es „tatsächlich viele Vergleiche zwischen ihr und mir gab“, sowie ihre Präsenz seien auffällig gewesen. Als die Amerikanerin auch noch das von Gossow eingesungene WAGES OF SIN (2001) als maßgebliche Inspiration in einem Interview angab, war die die einstige Arch Enemy-Frontfrau erst recht angetan.

Götter-Status

Angela Gossow erklärt: „Ich finde es immer interessant, wenn Leute sagen: ‚Du bist mein Vorbild‘, sie dann aber völlig anders klingen. Ich meine, sie schlagen mit diesem Einfluss eine ganz andere Richtung ein. Das tun wir wohl alle irgendwie, aber es ist einfach spannend, das zu verfolgen. Und da es im Metal-Bereich nicht so viele Frauen gab, habe ich eigentlich jede Einzelne von ihnen verfolgt. Tja, und irgendwann haben wir angefangen, uns ganz zwanglos auszutauschen.“

Nach einiger Zeit habe Gossow überlegt, eine neue Band zusammenzustellen und Hart dafür anzufragen. Dann ist jedoch der Posten bei Arch Enemy frei geworden, als Alissa White-Gluz beschloss, eigene Wege zu gehen, und alles musste sehr schnell gehen. Letztlich ist alles gutgegangen, wie auch Lauren Hart findet. „Ich könnte nicht glücklicher sein“, gibt sie zu Protokoll, wenngleich sie zunächst mächtig Respekt vor den Arch Enemy-Songs hatte. „Ich wollte sie nie anfassen. Ich hielt sie für unantastbar – ein Götterstatus, sozusagen.“

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Was die bisherige Resonanz seitens der Fans betrifft, meint Lauren Hart: „Ich habe von allen so viel Zuneigung erfahren – das hat mich wirklich völlig überrascht. Ich hatte eigentlich gedacht, dass es eine Weile dauern würde… Ich dachte, ich müsste mir das erst hart erarbeiten, denn Veränderungen sind immer schwierig. Aber die Resonanz war von Anfang an so positiv; das Publikum hat mich herzlich und warm empfangen. Ich habe mich wirklich sehr gefreut und war ehrlich gesagt auch ein wenig überrascht. Es war von der ersten Sekunde an einfach großartig.“

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Quelle: METAL HAMMER.de