Casagrande hat Drumtracks für neues Album eingespielt

Das letzte Lebenszeichen von Slipknot war die von Fan-Seite mit gemischten Gefühlen aufgenommene Single ‘Arsenal’ (Musikvideo siehe unten). Die Maskenmetaller werkeln bekanntlich schon seit einiger Zeit an einem neuen Album. Hierzu hat Schlagzeuger Eloy Casagranda nun ausgeplaudert, dass er die zugehörigen Schlagzeugspuren bereits eingespielt hat. „Tatsächlich habe ich gerade die Schlagzeugaufnahmen abgeschlossen“, offenbart der Brasilianer im The Downbeat Podcast. „Die gesamten Drums sind also aufgenommen und fertig. Ich bin vor etwa zehn Tagen oder einer Woche damit fertig geworden.“

Jams als Quelle

Des Weiteren erzählt der 35-Jährige noch, wie sich das Songwriting für ihn angefühlt hat, da die neue Scheibe der erste Slipknot-Longplayer ist, an dem er mitwirkt. „Es war verrückt. Tatsächlich haben wir damit Ende letzten Jahres begonnen. Jim Root [Slipknot-Gitarrist] und ich haben angefangen, Riffs und Drumbeats auszutauschen. So ging es los. Im Februar oder März haben wir zum ersten Mal gemeinsam gespielt. Wir blieben zusammen im Studio. Der Prozess startete damit, dass Jim, Clown [M. Shawn Crahan, Slipknot-Perkussionist] und ich im Studio einfach gejammt haben. Wir haben den ganzen Tag gejammt, mindestens drei bis vier Stunden täglich, alles aufgenommen, was wir konnten, und uns dann angehört, was wir zusammen gespielt haben.

Dabei haben wir versucht, diese besonderen Momente zu finden, in denen wir eine echte Verbindung spüren. […] Das Ganze dauerte zwei Monate. Beim ersten Mal war ich zwei Wochen hier, dann kamen wir wieder und blieben noch einmal zwei oder drei Wochen. Schließlich haben wir mit der gesamten Band gejammt, also mit dem Kern der Gruppe. Beim dritten Mal waren Mick [Thomson, Gitarrist], Jim, VMan [Alessandro Venturella, Bassist], Clown und auch Pfaff [Michael Pfaff, Perkussionist] dabei. Wir haben also mit der kompletten Band gejammt. Dabei konnten wir ein paar Elemente von den Instrumenten sammeln, zu denen wir eine Verbindung fühlten. Das konnten wir dann bearbeiten, auswählen und zurechtschneiden, um auf dieser Basis anzufangen.“

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Außerdem berichtet Casagrande davon, dass Produzent Matt Wallace (der auch schon ‘Arsenal’ betreut hat) bei jenen Jams mit von der Partie war. „Er hat einfach nur beobachtet, was wir da gerade machten. So versuchte er, das Slipknot-Universum zu verstehen. Er war da, um uns zu helfen und uns dabei zu unterstützen, was wir erreichen wollten. Und Clown hat ein sehr gutes Gespür dafür, was er will, wonach er sucht und was gut für die Band ist. Er war die ganze Zeit da und hat sichergestellt, dass wir die besten Momente einfangen und die besten Teile auswählen, aus denen womöglich künftig neue Songs werden.“

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Quelle: METAL HAMMER.de