Das neue Album wird „verdammt heavy“

Iron Maiden-Frontmann Bruce Dickinson wird demnächst bekanntlich ein weiteres Soloalbum am Start haben, welches der Heavy-Metaller unter anderem im Aufnahmestudio von Foo Fighters-Chef Dave Grohl im kalifornischen Northridge mit Produzent Brendan Duffey eingespielt hat. Der Nachfolger von THE MANDRAKE PROJECT (2024) soll irgendwann Anfang 2027 erscheinen. In einem aktuellen Interview machte der 68-Jährige eine Aussage, die die Fans frohlocken lassen dürfte. So sagte die „air raid siren“, die neue Platte ist „scheiße hart“.

Comic-Eigenleben

Konkret ging es bei der Frage im Gespräch bei VSX darum, wie die Idee für THE MANDRAKE PROJECT und die zugehörige Comic-Reihe zustande kam. „Das Ganze fing vor 14, 15, 16, fast 17 Jahren an“, holt Bruce Dickinson aus. „Ich schrieb Material für ein Soloalbum und dachte  über ein Comic als wirkungsvollen Weg nach, um es zu bewerben. Denn mir war aufgefallen, dass viele Leute, die meine Art von Musik mögen, wahrscheinlich auch auf Comics stehen. Also dachte ich mir eine sehr einfache Geschichte aus — es sollte nur ein Comic werden. Ich baute die Charaktere in einige der Songs ein. 14 Jahre später ist THE MANDRAKE PROJECT erschienen, doch in der Zwischenzeit sind aus dem einen Comic zunächst zwei und schließlich zwölf Hefte geworden.

Wir haben die Struktur in drei Abschnitte zu je vier Teilen gegliedert: Band eins erschien letztes Jahr, Band zwei ist jetzt fertig, und Band drei wird den Abschluss der Geschichte bilden. So kam also die Musik ins Spiel. Nächstes Jahr kommt ein neues Album von mir heraus – ein neues Soloalbum. Es steht mehr oder weniger für sich allein, obwohl es einen Song gibt, der einen gewissen Bezug zu MANDRAKE hat. Das Album selbst ist verdammt heavy. Ich mache aber nicht bei MANDRAKE weiter. MANDRAKE führt mittlerweile ein Eigenleben als Comic-Reihe und funktioniert wunderbar auf der Ebene der Geschichte und allem, was dazugehört. Ich muss keine Musik damit verbinden, es sei denn, es ergibt sich eine wirklich gute Idee dafür.“

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Außerdem reflektierte Bruce Dickinson darüber, ob er an seine vorherigen Scheiben denkt, wenn er an neuer Musik schraubt. „Ich versuche, mich nicht zu wiederholen – nicht, weil das schlecht wäre, sondern weil man sich weiterentwickeln und neue Nuancen ausprobieren will. Es ist wie bei einer fantastischen Freundin.

Wenn man sich vielleicht ein wenig langweilt oder so, dimmt man einfach das Licht oder ändert die Beleuchtung — und plötzlich entdeckt man eine neue Seite an ihr und denkt: ‚Oh mein Gott, sie ist absolut unglaublich.‘ Ein rotes Licht hier, ein grünes dort – und man sieht dieselbe Person in einem anderen Licht, aus einer anderen Perspektive. Bei der Musik versuche ich, mich nicht zu sehr an ein festes Format zu halten, auch wenn ich mich sicher in einem bestimmten Stil bewege. Aber ich versuche, so viel Abwechslung wie möglich hineinzubringen.“


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Quelle: METAL HAMMER.de